MotoGP: Doppel-Sensation bei KTM

Max Verstappen: «Das durchkreuzte unsere Strategie»

Von Vanessa Georgoulas
Max Verstappen kam im Monaco-GP nicht an George Russell vorbei

Max Verstappen kam im Monaco-GP nicht an George Russell vorbei

Nach einem schwierigen Abschlusstraining nahm Max Verstappen den Monaco-GP von Startplatz 6 in Angriff. Der Red Bull Racing-Star kam auch auf dieser Position ins Ziel. Hinterher erklärte er, warum nicht mehr möglich war.

Formel-1-WM-Leader Max Verstappen erlebte im GP in seiner Wahl-Heimat Monte Carlo kein aufregendes Rennen. Der Niederländer fuhr nach dem schwierigen Qualifying, in dem er das Fahrverhalten seines Rennens kritisiert hatte, von Startplatz 6 los und kam auch als Sechster ins Ziel. Sein Teamkollege Sergio «Checo» Pérez musste hingegen einen harten Crash einstecken, er kam nur ungefähr 500 Meter weit.

Verstappen erklärte nach dem Fallen der Zielflagge: «Das Wichtigste ist natürlich, dass Checo nach seinem Crash okay ist. Sein Auto war ziemlich hinüber. Aber zum Glück blieb er unversehrt.» Und er verriet: «Die rote Flagge durchkreuzte unsere Strategie, jeder hat danach die Reifen bis zum Ende des Rennens gemanagt und der Boxenstopp hat auch nicht viel geändert.»

«Wir mussten wirklich Tempo rausnehmen, um es ins Ziel zu schaffen und ich habe zwei Runden lang versucht, George Russell vor mir zu überholen, aber es war unglaublich schwierig», schilderte der 59-fache GP-Sieger, der gewohnt offen analysierte: «Das Fahrverhalten war immer noch nicht gut. Es wurde letztlich ein sehr langweiliges Rennen, in dem wir nicht viel ausrichten konnten.»

«Das war ganz allgemein nein schlechtes Wochenende für uns, aber das Positive ist, dass wir die Schwächen des Autos kennen. Wenn wir diese ausmerzen können, dann sollten wir viel Zeit finden können», ist sich Verstappen sicher.

Und mit Blick auf den WM-Kampf, der in diesem Jahr deutlich härter ausfällt als noch in der vergangenen Saison, sagte der 26-Jährige: «Eine Saison, wie wir sie im vergangenen Jahr erlebt haben, passiert nicht so oft, und wir sind da realistisch. Wir bleiben als Team sehr stark und reagieren nicht mit Panik, sondern analysieren das Rennen und blicken dann nach vorn.»

Monaco-GP, Circuit de Monaco

01. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 2:23:15,554 h
02. Oscar Piastri (AUS), McLaren, +7,152 sec
03. Carlos Sainz (E), Ferrari, +7,585
04. Lando Norris (GB), McLaren, +8,650
05. George Russell (GB), Mercedes, +13,309
06. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +13,858
07. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, +14,9 08
08. Yuki Tsunoda (J), Racing Bulls, +1 Runde
09. Alex Albon (T), Williams, +1
10. Pierre Gasly (F), Alpine, +1
11. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +1
12. Daniel Ricciardo (AUS), Racing Bulls, +2 Runden
13. Valtteri Bottas (FIN), Sauber, +2
14. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +2
15. Logan Sargeant (USA), Williams, +2
16. Guanyu Zhou (RCH), Sauber, +2
Out
Esteban Ocon (F), Alpine, Unfall
Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, Unfall
Nico Hülkenberg (D), Haas, Unfall
Kevin Magnussen (DK), Haas, Unfall

WM-Stand (nach 8 von 24 Grands Prix und 2 von 6 Sprints)

Fahrer
01. Verstappen 169 Punkte
02. Leclerc 138
03. Norris 113
04. Sainz 108
05. Pérez 107
06. Piastri 71
07. Russell 54
08. Hamilton 42
09. Alonso 33
10. Tsunoda 19
11. Stroll 11
12. Oliver Bearman (GB) 6
13. Hülkenberg 6
14. Ricciardo 5
15. Albon 2
16. Ocon 1
17. Magnussen 1
18. Gasly 1
19. Zhou 0
20. Bottas 0
21. Sargeant 0

Konstrukteurspokal
01. Red Bull Racing 276 Punkte
02. Ferrari 252
03. McLaren 184
04. Mercedes 96
05. Aston Martin 44
06. Racing Bulls 24
07. Haas 7
08. Williams 2
09. Alpine 2
10. Sauber 0

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