Formel 1: Ein selten kurioser Unfall

Neues Rätsel Racing-Raritäten: Mogelpackung am See

Von Mathias Brunner
​Bei unserem Rätsel Racing-Raritäten ist ein Fahrer zu sehen, dessen Auto eine Mogelpackung ist. Wer ist das? Wo und wann ist dieses Bild geschossen worden? Kleiner Tipp: Wir befinden uns an einem See.

Meist aus dem Archiv unserer Partner der britischen Foto-Agentur LAT stellen wir jede Woche ein kleines Stück Motorsporthistorie vor. Das Vorgehen ist kinderleicht – sagen Sie uns, wer zu erkennen ist, wo und wann das Bild entstand (Beispiel: Jo Siffert, Monza, 1970) und gewinnen Sie mit etwas Glück einen kleinen Preis. Bitte Namen, Adresse, Geburtsjahr und Telefonnummer nicht vergessen. Schicken Sie Ihre Lösung an: mathias.brunner@speedweek.com.
Einsendeschluss ist jeweils Sonntag der laufenden Woche, 24.00 Uhr.

Die richtige Lösung vom letzten Mal: Der Engländer Dave Morgan mit seinem Surtees beim britischen Grand Prix 1975.

Wie so viele Rennfahrer aus Grossbritannien begann David Rowland John Morgan seine Karriere bei Klubrennen, mit einem bescheidenen Mini Cooper 1965. Von dort ging es in die Formel 3.

Morgan wurde im ganzen Land bekannt, als er 1970 beim F3-Rennen von Crystal Palace bei London mit dem späteren Formel-1-Champion James Hunt kollidierte – worauf der heissblütige James die Fäuste fliegen liess.

Morgan erhielt wegen gefährlichen Fahrens eine einjährige Rennsperre, ab 1971 trat er in der Formel Atlantic an.

Es folgten zwei Jahre in der Formel 2, danach wieder Einsätze in der Formel Atlantic. Anfang 1972 bot er in der Formel-2-EM späteren Stars wie Lauda, Scheckter, Reutemann, Peterson und Hailwood die Stirn und gewann den ersten Saisonlauf in Mallory Park. Es war seine Sternstunde im Motorsport. Er wurde stattlicher Gesamtsechster der Europameisterschaft. 1973 lief es nicht ganz so gut, weil er mit einem sehr schmalen Budget arbeiten musste.

Aus heiterem Himmel dann das Formel-1-Debüt beim Heimrennen in Silverstone, im Team von John Surtees.

Morgan war einer jener neun Piloten, die von einem Hagelsturm von der Bahn gewaschen wurden, damit war seine F1-Karriere beendet.

Morgan hängte nach seinem einzigen Formel-1-GP den Helm an den Nagel, wurde aber in den 1980er Jahren rückfällig, mit Einsätzen in der britischen Tourenwagen-Meisterschaft.

Und er kehrte später in den Einsitzersport zurück – als Renningenieur des Belgiers Eric van de Poele bei GA Motorsports in der Formel 3000 und danach in der Formel 1. 2005 betreute er Robert Kubica auf dem Weg des Polen zum Meistertitel in der Formel Renault 3.5.

Dave Morgan starb am 6. November 2018 an den Folgen eines Schlaganfalls.

Damit zum neuen Rätsel: Wo Ferrari drauf steht, muss nicht unbedingt Ferrari drin sein. Als Tipp für die Rennstrecke – wir befinden uns an einem See.

Machen auch Sie mit! Schicken Sie Ihre Lösung an: mathias.brunner@speedweek.com. Einsendeschluss ist jeweils Sonntag der laufenden Woche, 24.00 Uhr.

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