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Sargeant-Crash: Mick Schumacher mit Monza-Chance?

​Die Formel 1 ist gnadenlos, vor allem für Fahrer mit hoher Fehlerquote wie Logan Sargeant. Nach seinem Crash in Zandvoort ist die Rede davon, dass er gehen müsse. Kommt Mick Schumacher?

Formel 1

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Die Tage von Logan Sargeant bei Williams sind gezählt. Denn 2025 wird neben Alex Albon der spanische GP-Sieger Carlos Sainz an den Start gehen.

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Nach dem üblen Unfall im dritten Training zum Niederlande-GP kursiert im Fahrerlager von Zandvoort jedoch, dass Sargeant vielleicht schon vor dem Saisonende gehen müsse. Wundern würde das niemanden. Williams ist seit eineinhalb Jahren ein Einwagen-Team.

Das wildeste Gerücht von allen: Schon am kommenden Monza-GP-Wochenende sitze der Floridianer Sargeant nicht mehr im Williams.

Als Ersatzfahrer werden offeriert: Mercedes-Reservist Mick Schumacher (Mercedes ist Motorpartner von Williams) oder der Italiener Kimi Antonelli.

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Fakt ist: Williams-Teamchef James Vowles hat auch in schwierigen Stunden seinem Piloten immer den Rücken gestärkt. Aber in Zandvoort kritisiert der Brite: "Wenn du wie hier ein umfangreiches Entwicklungspaket am Auto hast, dann ist das der denkbar übelste Moment, um einen Rennwagen in die Leitschienen zu setzen."

Vowles ist so wütend, weil es in einem freien Training unnötig war, so viel Risiko zu gehen. Und wenn Vowles dann nach dem Crash bei Mercedes-Teamchef Toto Wolff vorbeischaut, dann schiessen die Gerüchte logischerweise ins Kraut.

Sargeant machte im dritten freien Training zum Traditions-GP der Niederlande den Anfängerfehler, am Ausgang einer Kurve aufs Gras zu geraten und dabei auf dem Gas zu bleiben. Logan schmierte natürlich prompt das Heck seines Fahrzeugs weg, der Aufprall in die Leitplanken auf der linken Seite war heftig, danach gab es zu allem Übel noch einen Brand.

Positiv am ganzen Schlamassel ist lediglich, dass der Fahrer unverletzt geblieben ist: "Ich bin ein wenig steif, sonst aber in Ordnung", so Logan. "Es war ein kleiner Fehler mit grossen Auswirkungen."

Für die Quali war der Wagen von den fleissigen Williams-Mechanikern nicht mehr zu reparieren, das Chassis ist erstaunlicherweise weiter verwendbar.

Sargeant wird den Niederlande-GP bestreiten dürfen, weil er in den Freitagtrainings schnell genug gewesen ist, einen Start zu rechtfertigen. Das hebelt die Regel aus, wonach ein Pilot ohne Teilnahme an der Quali auch nicht am Rennen teilnehmen darf.

Was den Zeitpunkt eines möglichen Fahrerwechsels angeht, so wäre der Abschied von Sargeant vor dem Wochenende in Italien sinnvoller als später auf den folgenden Strassenkursen von Aserbaidschan und Singapur.

Qualifying, Zandvoort

01. Lando Norris (GB), McLaren, 1:09,673 min

02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:10,029

03. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:10,172

04. George Russell (GB), Mercedes, 1:10,244

05. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, 1:10,416

06. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:10,582

07. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:10,633

08. Alex Albon (T), Williams, 1:10,653

09. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:10,857

10. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:10,977

11. Carlos Sainz (E), Ferrari, 1:10,914

12. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:10,948

13. Yuki Tsunoda (J), Racing Bulls, 1:10,955

14. Nico Hülkenberg (D), Haas, 1:11,215

15. Kevin Magnussen (DK), Haas, 1:11,295

16. Daniel Ricciardo (AUS), Racing Bulls, 1:11,943

17. Esteban Ocon (F), Alpine, 1:11,995

18. Valtteri Bottas (FIN), Sauber, 1:12,168

19. Guanyu Zhou (RCH), Sauber, 1:13,261

Nicht in der Quali:

Logan Sargeant (USA), Williams (Unfall im 3. Training)

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Scuderia Ferrari HP

51

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