Sprint-Sieg in Belgien für Weltmeister Max Verstappen, in der GP-Quali dann Startplatz 4. Das ist nicht ideal gelaufen für den Niederländer. Max: «Ich kann hier maximal einen Rang gutmachen.»
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Nach einer grandiosen Leistung und seinem zwölften Sieg bei einem Formel-1-Sprint muss sich Red Bull Racing-Star Max Verstappen für den Grossen Preis von Belgien mit Startplatz 4 begnügen.
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Bevor wir auf die Quali im Detail eingehen: Wie sind diese zwölf Sprint-Siege einzuordnen? Eine Antwort dazu reicht: Kein anderer Fahrer hat mehr als zwei Sprint-Er Unterm Strich hat Red Bull Racing in Sachen Abstimmung das Richtige getan: die Flügel steiler gestellt, um im mittleren Pistenteil flotter zu werden und um geschützt zu sein, falls am Renntag doch auf nasser Bahn gefahren werden muss.
Was Max in den schnellen Pistenteilen 1 und 3 verlor, das machte er mit mittleren Teil mit all den Kurven mehr als wett, aber der vierfache Champion monierte beim letzten Versuch noch weniger Haftung als zuvor mit gebrauchten Reifen, das zeigte sich schon zu Beginn seines letzten Versuchs, als er aus der La Source heraus mit einem übel tanzenden Heck kämpfen musste. Kein gutes Omen, ein wenig unglaublich, aber wahr: Bei bisher 57 Grossen Preisen von Belgien hat kein einziger Fahrer von P4 aus gewinnen können! Seit 2019 ist auch kein Fahrer von P4 am Ende des Grand Prix auf dem Podest gelandet. Max Verstappen, ohnehin ein Statistik-Muffel, ist das einerlei. Er bleibt bei seinem Mantra: "Aus jedem Rennen das Beste machen, was immer das für eine Platzierung ist." Vom puren Speed her müsste Verstappen in der Lage sein, hinter den beiden McLaren-Fahrern ins Ziel zu kommen, und wenn es wirklich regnen sollte, dann ist ohnehin alles möglich. Verstappen blickt so auf die Qualifikation zurück: "Ich hatte mir mehr ausgerechnet, aber die Fahrzeugbalance ist schlechter als am Freitag. Q1 war okay (Max Drittschnellster, M.B.), Q2 war nicht schlecht (Max erneut Drittschnellster, M.B.), aber Q3 war wirklich übel. Mit dem ersten Reifensatz spürte ich den Rennwagen überhaupt nicht mehr, viel zu wenig Grip." "Beim letzten Versuch mit den neuen Reifen verlor ich schon in der ersten Kurve zwei Zehntelsekunden, wegen schlechter Traktion aus der La Source heraus." "Es ist wahr, dass wir normalerweise im Regen gut aussehen, aber der McLaren ist ungeachtet aller Verhältnisse das beste Auto, auch auf nasser Bahn. Mir wäre grundsätzlich ein Rennen auf trockener Bahn lieber, aber ich glaube nicht, dass das passieren wird." "Regen hier bedeutet in der Regel auch, dass die Fahrer aus hinteren Startreihen so gut wie nichts sehen können, das ist einfach nicht optimal." "Alles in allem hoffe ich, dass es im Grand Prix etwas besser laufen wir als in der Quali, aber auch dann werde ich maximal einen Rang gutmachen können."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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01. Lando Norris (GB), McLaren, 1:40,562 min 02. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:40,647 03. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:40,900 04. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:40,903 05. Alex Albon (T), Williams, 1:41,201 06. George Russell (GB), Mercedes, 1:41,260 07. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:41,284 08. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:41,310 09. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:41,328 10. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:42,387 11. Esteban Ocon (F), Haas, 1:41,525 12. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:41,617 13. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:41,633 14. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:41,707 15. Carlos Sainz (E), Williams, 1:41,758 16. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:41,939 17. Franco Colapinto (RA), Alpine, 1:42,022 18. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:42,139 19. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:42,385 20. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:42,502
Sprint, Circuit de Spa-Francorchamps 01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 26:37,997 min 02. Oscar Piastri (AUS), McLaren, +0,753 03. Lando Norris (GB), McLaren, +1,414 04. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +10,176 05. Esteban Ocon (F), Haas, +13,789 06. Carlos Sainz (E), Williams, +14,964 07. Oliver Bearman (GB), Haas, +18,610 08. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, +19,119 09. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, +22,183 10. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, +22,897 11. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, +24,551 12. George Russell (GB), Mercedes, +25,969 13. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +26,595 14. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +29,046 15. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, +30,175 16. Alex Albon (T), Williams, +30,941 17. Kimi Antonelli (I), Mercedes, +31,941 18. Nico Hülkenberg (D), Sauber, +32,867 19. Franco Colapinto (RA), Alpine, +38,072 Out Pierre Gasly (F), Alpine, Aufgabe
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WM-Stand (nach 12 von 24 Grands Prix und 3 von 6 Sprints) Fahrer 01. Piastri 241 Punkte 02. Norris 232 03. Verstappen 173 04. Russell 147 05. Leclerc 124 06. Hamilton 103 07. Antonelli 63 08. Albon 46 09. Hülkenberg 37 10. Ocon 27 11. Hadjar 22 12. Stroll 20 13. Gasly 19 14. Alonso 16 15. Sainz 16 16. Lawson 12 17. Tsunoda 10 18. Bearman 8 19. Bortoleto 4 20. Colapinto 0 21. Doohan 0 Konstrukteurspokal 01. McLaren 473 Punkte 02. Ferrari 227 03. Mercedes 210 04. Red Bull Racing 180 05. Williams 62 06. Sauber 41 07. Racing Bulls 37 08. Aston Martin 36 09. Haas 35 10. Alpine 19
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