Lewis Hamilton (Ferrari): So lächelt er Kritik weg
Nach dem Brasilien-GP gab es klare Worte von Ferrari-Chef John Elkann an die Piloten: weniger reden, mehr aufs Fahren konzentrieren. Lewis Hamilton kann die Aufregung darüber nicht ganz verstehen.
George Russell hat ein Problem, der Formel-1-Rennstall von Mercedes hat ein Luxus-Problem: Der 19-jährige Kimi Antonelli nimmt dem erfahrenen George Russell die Butter vom Brot.
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Die Situation mit den kontroversen Aussagen von Ferrari-Chef John Elkann erinnert an Szenen nach einem Autounfall, wenn ein Polizist die neugierigen Passanten verscheucht. Motto – bitte weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen …
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Von wegen. Neun von zehn Fragen im Fahrerlager des Las Vegas Strip Circuit drehen sich um die ein wenig seltsame Einschätzung von John Elkann. Zur Erinnerung: Er hatte die Ferrari-Truppe gelobt, meinte jedoch über seine Fahrer, sie sollten besser weniger reden und sich mehr aufs Fahren konzentrieren. Lewis Hamilton auf die Frage nach einer Reaktion dazu: "John und ich reden fast jede Woche, wir haben ein hervorragendes Verhältnis. Ich habe dazu keine Antwort, solche Dinge schaue ich mir nicht genauer an."
Aber hat Hamilton nicht mit einem Post auf seinen sozialen Netzwerken darauf gekontert? Lewis: "Nein, das war keine Antwort. Ich habe von den Aussagen von John erst später erfahren, da war mein Post lange vorbereitet. Ich wollte etwas Positives übers Wochenende sagen." "Wir müssen alle Verantwortung schultern. In diesem Team herrscht so viel Leidenschaft. Und Ferrari steht als berühmtestes Formel-1-Team immer im Zentrum der Aufmerksamkeit, auch wenn das nicht immer positiv ist. Wir sind alle wild entschlossen, die Dinge zum Besseren zu wenden." "Ferrari ist mit keinem anderen Team vergleichbar. Jedes Mal, wenn ich in die Rennwagenfabrik gehe, habe ich Gänsehaut, weil Ferrari etwas so Romantisches ist. Innerhalb des Teams herrscht Einigkeit und Harmonie. Klar müssen wir besser werden, wir arbeiten daran." "Als ich zu Ferrari kam, wusste ich, dass es Zeit brauchen wird, in eine neue Richtung zu gehen. Das geht einfach nicht auf die Schnelle. Und da stecke ich mittendrin. Gewiss, ich hätte gerne eine bessere Saison gezeigt. Aber das ändert nichts an meiner Entschlossenheit." "Ich will an die Spitze, und wir sind nicht an der Spitze. Das ist für mich etwas Persönliches, denn ich hänge mich da voll rein. Und alle im Team spüren das Gleiche wie ich. Das ist eine fabelhafte Mannschaft von warmherzigen, offenen, höflichen, leidenschaftlichen Menschen, diese Kultur ist die Seele von Ferrari. Und das spornt mich noch mehr an, die Dinge zum Besseren zu wenden." Aber Elkann meinte ja, die Piloten sollten sich mehr aufs Fahren konzentrieren. Geht das überhaupt? Lewis: "Eigentlich nicht, ich stehe auf und denke an meinen Rennwagen, ich gehe ins Bett und denke an meinem Rennwagen, und ich träume in der Nacht von meinem Rennwagen. Es gibt kein Jahr, in welchem ich mich mehr in die Arbeit gekniet habe."
George Russell hat ein Problem, der Formel-1-Rennstall von Mercedes hat ein Luxus-Problem: Der 19-jährige Kimi Antonelli nimmt dem erfahrenen George Russell die Butter vom Brot.
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01. Lando Norris (GB), McLaren, 1:32:01,596 h 02. Kimi Antonelli (I), Mercedes, +10,388 sec 03. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +10,750 04. George Russell (GB), Mercedes, +15,267 05. Oscar Piastri (AUS), McLaren, +15,749 06. Oliver Bearman (GB), Haas, +29,630 07. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, +52,642 08. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, +52,873 09. Nico Hülkenberg (D), Sauber, +53,324 10. Pierre Gasly (F), Alpine, +53,914 11. Alex Albon (T), Williams, +54,184 12. Esteban Ocon (F), Haas, +54,696 13. Carlos Sainz (E), Williams, +55,420 14. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +55,766 15. Franco Colapinto (RA), Alpine, +57,777 16. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +58,247 17. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, +1:09,176 min Out Lewis Hamilton (GB), Ferrari, Kollisionsschäden Charles Leclerc (MC), Ferrari, Kollisionsschäden Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, Kollision mit Stroll
WM-Stand (nach 21 von 24 Grands Prix und 5 von 6 Sprints) Fahrer 01. Norris 390 Punkte 02. Piastri 366 03. Verstappen 341 04. Russell 276 05. Leclerc 214 06. Hamilton 148 07. Antonelli 122 08. Albon 73 09. Hülkenberg 43 10. Hadjar 43 11. Bearman 40 12. Alonso 40 13. Sainz 38 14. Lawson 36 15. Stroll 32 16. Ocon 30 17. Tsunoda 28 18. Gasly 22 19. Bortoleto 19 20. Colapinto 0 21. Doohan 0 Konstrukteurspokal 01. McLaren 756 Punkte (Weltmeister) 02. Mercedes 398 03. Red Bull Racing 366 04. Ferrari 362 05. Williams 111 06. Racing Bulls 82 07. Aston Martin 72 08. Haas 70 09. Sauber 62 10. Alpine 22
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