Max Chiltons Achillesferse

Von Petra Wiesmayer
Formel 1
Max Chilton gelobt Besserung

Max Chilton gelobt Besserung

Marussia-Pilot Max Chilton kann kaum glauben, dass er im Qualifying so große Schwierigkeiten hat.

Schon bevor Max Chilton bei den Wintertests zum ersten Mal in den Marussia stiegt, musste sich der junge Brite gegen Vorwürfe wehren, er sei nur Dank des Geldes seines Vaters in die Formel 1 gekommen. Der Vierte der GP2-Meisterschaft und Marussia-Testfahrer des Jahres 2012 bemühte sich aber zu betonen, dass «ich sicher nicht hier wäre, wenn das Team nicht glauben würde, dass ich Leistung bringen kann.»

In den ersten zehn Rennen der laufenden Saison fiel Chilton allerdings am eindrucksvollsten auf, als er beim Grand Prix von Monaco Pastor Maldonado in die Leitplanken schickte, woraufhin der Venezolaner abhob und frontal in die Streckebegrenzung knallte.

Aber es gibt auch Positives über Max Chilton zu berichten. Der 22-Jährige ist in seiner ersten Saison in der Formel 1 bei jedem Rennen ins Ziel gekommen. Weniger erfreulich sind jedoch die Platzierungen. In Monaco wurde der Marussia-Pilot 14., ansonsten dümpelt auf Rängen zwischen 17 und 19 herum und stand in der Startaufstellung noch nie vor seinem Teamkollegen Jules Bianchi.

Er sei wirklich frustriert, dass er im Qualifikation immer so weit hinten landete, gestand Chilton gegenüber Sporting Life und versprach, dass sich das in der zweiten Saisonhälfte ändern soll. «Das Qualifying war eigentlich immer meine Stärke und das frustriert mich», erklärte der Engländer. «Wenn man sich meine Zeit in der Formel 3 und der GP2 anschaut, dann sieht man, dass ich ein schneller Fahrer bin. Das Qualifying war immer ein Punkt, bei dem ich immer sehr viel Selbstbewusstsein hatte.»

In diesem Jahr seien die Abstände aber viel größer gewesen als sie hätten sein sollen, beschrieb er seine Achillesferse im Marussia. «Das liegt aber an verschiedenen Dingen. Man darf nicht immer nur die Zeitentabelle betrachten. Manchmal muss man auch wissen, was hinter den Kulissen vorgeht.»

Im Simulator seien er und Bianchi immer sehr nahe beieinander gewesen, erklärte Chilton weiter. «Das ist aber keine Entschuldigung. Es gibt mit Sicherheit Dinge, an denen ich arbeiten kann und ich werde auch zusehen, dass mir das gelingt. Ich weiß, dass ich ein paar Fehler gemacht habe, daher will ich mich auf diesem Gebiet in der zweiten Hälfte der Saison verbessern, denn mein Tempo im Rennen ist gut.»

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