Whitmarsh: «Red Bull Racing kann es wie uns ergehen»

Von Petra Wiesmayer
Formel 1
Martin Whitmarsh warnt Christian Horner, dass auch sein Team tief fallen könnte

Martin Whitmarsh warnt Christian Horner, dass auch sein Team tief fallen könnte

Nach dem tiefen Fall, den McLaren dieses Jahr hinnehmen musste, warnt Teamchef Martin Whitmarsh, dass auch dem überlegenen Red-Bull-Racing-Team irgrendwann ein ähnliches Schicksal blühen könnte.

In den Jahren 1988 bis 1991 holte McLaren mit Ayrton Senna ('88, '90, '91) und Alain Prost ('89) vier Mal hintereinander den WM-Titel und die beiden rot-weißen Autos fuhren in einer eigenen Liga. Ähnlich wie in den letzten vier Jahren Sebastian Vettel und Red Bull Racing. Seit Lewis Hamilton 2008 die Fahrerwertung gewann wartet das Team aus Woking aber vergeblich auf ein weiteres Hoch. Während McLaren in der Teamwertung jedoch auch 2012 noch Dritter war und sieben Siege und sechs weitere Podiumsplatzierungen zu Buche stehen hatte – Lewis Hamilton und Jenson Button gewannen die letzten beiden Rennen in den USA und Brasilien – war 2013 Buttons vierter Platz beim Saisonfinale am Sonntag in Interlagos der Höhepunkt.

Die neuen Regeln, die nächste Saison in Kraft treten, könnten auch die Erfolgssträhne von Red Bull Racing beenden, glaubt Martin Whitmarsh. «Sie haben einen guten Job gemacht, aber ich kann hier nur das Beispiel von McLaren in diesem Jahr anführen. Wir haben die Konkurrenz zwar nicht in Grund und Boden gefahren, aber wir haben letztes Jahr die letzten paar Rennen dominiert. Dieses Jahr war das ganz sicher nicht der Fall. Vielleicht sind sie aber aber auch schlauer als wir.»

Einer der Gründe, der 2014 gegen Red Bull Racing sprechen könnte, sei der Motor, der viel wichtiger werde, meint der Brite. «Ich glaube nicht, dass der Motor bezüglich der Leistung oder die Zuverlässigkeit in letzter Zeit einen großen Unterschied gemacht hat. Der neue Antriebsstrang, die Kraftstoffeffizienz, Wärmeabgabe, die gesamte Leistung, die Effizienz von ERS, das gesamte Paket, könnten jetzt einen Unterschied machen. Einen Unterschied ausmachen, den sie nicht selbst kontrollieren können.

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