Triathlet Jenson Button

Von Philipp Wyss
Formel 1
Button auch beim London-Triathlon im Mittelpunkt des Medieninteresses

Button auch beim London-Triathlon im Mittelpunkt des Medieninteresses

Wie die Formel 1-Piloten ihre dreiwöchigen Sommerferien verbringen werden.

[*Person Michael Schumacher*] dürfte seine Ferienpläne vorerst auf Eis gelegt haben, dies gilt aber nicht für den Rest der Piloten. Für [*Person Jenson Button*] und [*Person 258*] heisst dies jedoch nicht Sonne, Strand und Meer. Die beiden halten ihren Adrenalin-Spiegel bei anderen sportlichen Tätigkeiten auf hohem Niveau. Der Engländer nimmt heute Sonntag für das Hilfswerk «Make A Wish» am London-Triathlon teil. Dabei wird er die olympische Distanz von 1,5 km Schwimmen, 40 km Rad fahren und 10 km Laufen bewältigen.

Räikkönen bleibt dem Motorsport treu und fährt als Gaststarter dieses Wochenende den Rallye-WM-Lauf in seinem Heimatland Finnland auf einem Abarth Grande Punto. Als Co-Piloten an seiner Seite sitzt Kaj Lindström, früherer Partner des vierfachen Rallye-Champions Tommi Mäkinen. Unabhängig davon, wie sich Räikkönen auf der anforderungsreichen Schotter-Rallye schlägt, ist nicht auszuschliessen, dass er künftig Ambitionen haben könnte, sich als erster Fahrer überhaupt nebst der Formel 1- auch die Rallye-Krone aufzusetzen. «Ich bin zu jung, um mit dem Rennfahren aufzuhören. Wenn ich in der Formel 1 aufhören sollte, muss ich woanders fahren.»

Jarno Trulli kehrte nach Italien zurück, wo er sich der Spendenaktion für die Erdbebenopfer in den Abruzzen Anfang April widmet. Der Toyota-Pilot wird der betroffenen Region einen Besuch abstatten, bevor er etwas Zeit mit seiner Familie verbringen wird. Auch für die restlichen Piloten steht das Zusammensein mit Familie oder Freundin und Erholung auf dem Programm.

Aufgrund des Testverbots werden auch die Mechaniker und Ingenieure in die Ferien geschickt. «Das ist eine wohlverdiente Atempause für die Jungs», so Red Bull-Chef Christian Horner. «Wir können sie nicht die ganze Zeit so pushen, wie wir das während den Rennwochenenden tun.» Etwas anders sieht dies Williams-Geschäftsführer Adam Parr: «Das ist komplette Zeitverschwendung. Wir leben damit, weil gewisse Leute davon begeistert sind. Aber das wird unsere Kosten erhöhen, nicht reduzieren.»

Das Testverbot wird nicht offiziell kontrolliert. Trotzdem: «Zweifellos werden Gerüchte und Spekulationen aufkommen, dass sich einige nicht daran halten. Aber ich denke, dass alle bestrebt sind, nicht falsch zu spielen», so McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh.

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