Force India: Wirbel um Nico Hülkenberg & Sergio Pérez

Von Mathias Brunner
Formel 1
Sergio Pérez ist seinem kaputten Force India entstiegen

Sergio Pérez ist seinem kaputten Force India entstiegen

Nicht nur Sebastian Vettel regte sich darüber auf, dass die Force India von Nico Hülkenberg und Sergio Pérez tüchtig im Weg standen. Dabei war ihre Strategie genial.

Glück und Leid liegen dicht beieinander: Natürlich ist Rang 5 für Nico Hülkenberg mit Force India ein feines Ergebnis – diesen Platz hat der bärenstarke Emmericher nun zum vierten Mal in dieser Saison errungen (nach Malaysia, Bahrain und Monaco). Aber gleichzeitig sah es eine Weile so aus, als hätte Nicos Stallgefährte Sergio gegen den waidwunden Silberpfeil von Nico Rosberg eine Siegchance. Statt dessen gab es einen kaputten Rennwagen und eine Strafe für den Mexikaner!

Sky-TV-Experte Martin Brundle: «Aus strategischer Sicht hat Force India alles richtig gemacht, siehe Einstopptaktik von Nico Hülkenberg. Die Bremsprobleme von Pérez waren Pech, die Kollision auch. Die Strafe für Sergio finde ich ein wenig hart.»

Nico Hülkenberg sagt: «Ich konnte von der Kollision zwischen Sergio und Massa profitieren, dafür habe ich im Kampf mit Alonso einen Rang gegen Button eingebüsst. Die Safety-Car-Phase zu Beginn hat mir nicht geholfen – dadurch konnten die Fahrer mit superweichen Reifen länger fahren. Da ich auf einer anderen Strategie unterwegs war, hatte ich immer jemandem im Nacken. Das hat Spass gemacht, war aber auch anstrengend.»

Sergio Pérez ist logischerweise von Rennschluss und Strafe wenig angetan: «Ich habe doch nur meine Position verteidigt, als ich einen Schlag spürte. Der Aufprall war heftig, aber ich bin okay. Das ist sehr schade, denn unsere Einstopp-Strategie wäre wundervoll aufgegangen. Ich dachte schon, dass ich mir den führenden Rosberg kaufen kann, aber dann konnte Ricciardo vorbeigehen, weil es in meinem Wagen ein Problem mit der Elektrik gab. Ich konnte an Bord ein Reset machen, dann ging es wieder. Ich bin sicher, ich hätte auf dem Siegerpodest gestanden.»

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