Jean-Eric Vergne: «Alle anderen fuhren raus!»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Toro Rosso-Pilot Jean-Eric Vergne: «Es ist eine Schande, denn wir hatten ein gutes Auto, und hätten um bessere Positionen kämpfen können»

Toro Rosso-Pilot Jean-Eric Vergne: «Es ist eine Schande, denn wir hatten ein gutes Auto, und hätten um bessere Positionen kämpfen können»

Die Toro Rosso-Piloten Jean-Eric Vergne und Daniil Kvyat fühlten sich nach dem Qualifying zum Grossbritannien-GP trotz zweier Top-Ten-Plätze wie die grossen Verlierer...

«Alles lief gut, bis zum Zeitpunkt, als wir den Fehler machten, nicht nochmals auf Zeitenjagd zu gehen», fasste Jean-Eric Vergne nach dem Qualifying zum Grossbritannien-GP zusammen. Der 24-Jährige aus Pontoise musste sich nach einem starken Auftritt mit dem letzten Platz der Top-Ten-Gruppe begnügen, weil das Toro Rosso-Team die Streckenbedingungen falsch eingeschätzt hatte.

Vergne klagte angesichts der verpassten Chance auf ein Top-Resultat: «Ich weiss ehrlich gesagt nicht, warum wir das nicht gemacht haben, alle anderen sind rausgefahren! Und sie haben sich wie erwartet verbessert. Es ist eine Schande, denn wir hatten ein gutes Auto, und hätten um bessere Positionen kämpfen können. Es ist auch enttäuschend, weil einige der Autos vor uns das ganze Wochenende über langsamer waren als wir.»

Auch Daniil Kvyat, der sich in der Startaufstellung vor seinem Teamkollegen auf Startplatz 9 einreihen darf, ist überzeugt: «Heute haben wir um sehr gute Positionen gekämpft, doch am Ende fällten wir dann die Entscheidung, nicht mehr auszufahren. Zu diesem Zeitpunkt schien das vernünftig zu sein, denn es hatte wirklich stark geregnet und die Bedingungen waren alles andere als einfach.»

Und auch der Technische Direktor James Key gab unumwunden zu: «Das war heute ein Wechselbad der Gefühle. Ich denke, grundsätzlich waren wir sehr stark heute, alles lief nach Plan – bis auf die letzten Minuten des letzten Qualifying-Segments. Es war sehr knifflig und das Wetter war unvorhersehbar, Natürlich sind wir enttäuscht. Wir hätten locker noch einmal ausrücken können, doch wir dachten, es sei noch zu nass. Am Ende war der letzte Sektor, der schon trocken war, den Unterschied gemacht. Aber die Startplätze 9 und 10 sind keine schlechten Ausgangspositionen für das Rennen.»

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