Supercross-WM: Ken Roczen steigt aus

Toyota greift nach Ferrari

Von Peter Hesseler
Glock fasst Valencia-Top-Ergebnis ins Auge

Glock fasst Valencia-Top-Ergebnis ins Auge

Das deutsch-japanische Team will sich auf dem schnellen Kurs im Hafen von Valencia den an die Scuderia verlorenen dritten Rang der Teamwertung zurückrobern.

Drei Punkte in einem Rennen: Soviele Zähler wie in den sechs vorangegangenen Rennen insgesamt erbeutete [*Person Timo Glock*] beim bislang letzten GP in Ungarn.

Toyota fiel trotzdem auf den vierten Gesamtrang hinter Ferrari zurück, meldete sich aber durch Glocks Resultat in der Spitze zurück.

Nun steht das Team in Valencia erneut vor einem soliden Finish, denn das Baromneter sagt stabile 30 Grad voraus. Wolkenprognose bislang: Fehlanzeige. Also fast ideales Wetter für den TF 109, der wegen seines reifenschonenden Grundcharakters traditionell bei Hitze vergleichsweise bessere Resultate einfährt. In Valencia werden mit den weichen und den superweichen Reifen von Bridgestone die gleichen Gummimischungen angeboten wie zuletzt auf dem Hungaroring.

[*Person Jarno Trulli*] sagt vor dem elften WM-Lauf: «Die Strecke begeistert mich nicht sonderlich, aber was soll’s? Wenn das Auto gut läuft, ist mir jede Strecke recht. Und ich kann es nach drei Wochen zuhause im Kreise der Familie kaum erwarten, wieder zu fahren. Schliesslich ist es meine Berufung, Rennen zu fahren.»

In Ungarn wurde Trulli Achter, reist als Sechster der Fahrerwertung an.

Glock sagt: «Ich hatte eine ziemlich erholsame Zeit seit dem Ungarn-GP, aber habe auch an meiner Fitness gearbeitet. Und meine Gedanken kreisen eigentlich immer um den Rennsport. Ich fuhr in Budapest vom 13. Auf den 6. Platz vor und will deshalb diesmal sicher stellen, mich so weit vorne zu qualifizieren wie möglich, weil das die Garantie für ein Topresultat ist. Nachdem mich 2008 eine Erkältung behinderte, will ich dieses Valencia-Wochenende in vollen Zügen geniessen.»

Glock ist derzeit Zehnter der Fahrerwertung.

Laut Technikchef Vasselon ist der Kurs im Hafen von Valencia kein typischer Stadtkurs, deshalb lege man den technischen Fokus nicht auf maximalem Abtrieb, wie etwa in Monaco oder Singapur, sondern aerodynamische Effizienz.

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