Fernando Alonso in Kanada 9.: «Aber Strafe naht»

Von Mathias Brunner
Formel 1
Fernando Alonso in Montreal

Fernando Alonso in Montreal

McLaren-Honda-Star Fernando Alonso machte sich gestern nicht viele Hoffnungen auf eine gute Platzierung in Kanada, nach dem ersten Training in Montreal ist der Spanier aber Neunter.

Wer nach sechs Rennen noch ohne Punkte da steht, wird bescheiden. Gestern hatte Fernando Alonso festgehalten: «Was den Honda-Motor angeht, so haben wir zwei unserer neun für 2015 möglichen Wertmarken verwendet, aber da ging es eher um eine verbesserte Standfestigkeit als um rohe Leistung, da würde ich nicht unbedingt von einem neuen Motor reden. Ich erwarte wegen den beiden Token nun kein Wunder.» In Spanien wird Alonso sogar in den Mund gelegt, es handle sich um den identischen Motor wie in Monaco, was nicht der Wahrheit entspricht.

Nach dem neunten Platz im ersten freien Training gibt es für Alonso keinen Grund abzuheben. Schon bevor er ins Auto geklettert ist, hat er nochmals betont: «Wir sind uns darüber im Klaren, dass Strafen auf uns zukommen. Wir haben einfach schon zu viele Komponenten verbraucht. Wir sind darüber hinaus auch aerodynamisch nicht auf der Höhe, aber da kommen viele neue Teile. Generell sehen wir diese Saison als einen grossen Test, wir müssen das Fundament für 2016 und die folgenden Jahre giessen. Zum Glück sind Jenson und ich so routiniert. Ich habe auch die Erfahrung von Ferrari, wo wir ähnliche Probleme gehabt haben. Button wiederum kann sein Wissen um den Mercedes-Motor einbringen. Unser Input wird helfen, dass wir im Laufe der kommenden Rennwochenenden aus dem Tunnel ans Licht finden.»

Dennoch stapelt Alonso für den weiteren Verlauf des Montreal-Wochenendes tief: «Ich bin davon überzeugt – Monaco war ein Ausreisser, als wir locker unter den ersten Zehn fahren konnten. Ich erwarte nicht, dass das so weitergeht, denn die Pistencharakteristik hier ist eine ganz andere. Hier werden wir eher auf dem Niveau des Spanien-GP fahren. Aber wie gesagt: mir geht es mit McLaren-Honda um Langfristigkeit. Wir wollen 2016 siegfähig sein.»

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