Jenson Button: «So etwas wird wieder passieren»

Von Vanessa Georgoulas
Für Jenson Button war das Rennen nach 22 Runden gelaufen

Für Jenson Button war das Rennen nach 22 Runden gelaufen

Ein Startcrash mit dem eigenen Teamkollegen warf Jenson Button aus seinem Heim-GP in Silverstone. Nach dem neunten Saisonlauf erklärte der Brite, warum sein Aus nicht durch Fernando Alonso verursacht wurde.

Für McLaren-Honda hätte das Heimspiel auf dem Silverstone Circuit richtig gut ausgehen können. Denn Fernando Alonso bewies mit dem zehnten Platz, wozu die Renner aus Woking (mit etwas Schützenhilfe von der zahlreich ausgefallenen Konkurrenz) in der Lage sind – nämlich WM-Punkte zu ergattern, wenn sich die Chance bietet. Allerdings nur, solange sie nicht abgeschossen werden, wie im Fall von Jenson Button.

Dass ausgerechnet der Lokalmatador der beiden McLaren-Honda-Piloten einem Startunfall zum Opfer fiel und dann auch noch vom eigenen Teamkollegen abgeschossen wurde, sorgte für schlechte Stimmung in der Box des britischen Traditionsrennstalls. Dennoch machte Alonso nach seinem hart erkämpften Punktegewinn gute Miene zum bösen Spiel.

Der Weltmeister von 2005 und 2006 erklärte: «Das Ergebnis ist gut für das Team. Natürlich ist es nur ein Punkt, und damit geben wir uns selbstverständlich nicht zufrieden. Aber für das Team ist das ein wichtiges Zeichen nach all der harten Arbeit. Wir wissen, dass wir das Auto verbessern und uns in die richtige Richtung entwickeln, aber manchmal braucht man zwischendurch auch mal einige Ergebnisse, um den Leuten innerhalb und ausserhalb des Teams zu beweisen, dass es nach vorne geht. Man muss sie bei Laune zu halten. Ich freue mich, dass ich mich mit diesem Ergebnis bei allen für die harte Arbeit bedanken kann.

Zum Startcrash mit seinem Teamkollegen sagte der Spanier: «Es war ein unglaublicher Start vor allem in der dritten Kurve gingen die beiden Lotus viel zu aggressiv ans Werk, bekämpften sich und bremsten sehr, sehr spät. Sie gerieten aneinander und ich musste ausweichen. Das zwang mich in einen halben Dreher, bei dem ich mit Jenson aneinander geriet. Die Aktion hat einen McLaren und beide Lotus aus dem Rennen genommen und war alles andere als vernünftig.

Ähnlich fällt die Schilderung von Alonsos Teamkollegen Jenson Button aus: «Ich habe mir das Ganze gerade auf dem Video angesehen und offenbar hatten da zwei Autos am Scheitelpunkt der dritten Kurve ein unliebsames Treffen. Fernando musste ausweichen und verlor dabei die Kontrolle über sein Heck, das daraufhin in mein rechtes Hinterrad knallte. Der Aufprall sorgte dafür, dass der Motor ausging, deshalb konnte ich nicht mehr weiterfahren.

Auch der Champion von 2009 schluckte die bittere Pille ohne zu murren und erklärte kurzerhand: «Wenn man so weit hinten startet, ist die Chance gross, dass sowas passiert, denn da geht es beim Start besonders eng zu und her. Das wird wieder passieren, bis wir etwas mehr Tempo finden.»

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