Kimi Räikkönen: «Ab Ungarn wird es wieder besser»

Von Petra Wiesmayer
Formel 1
In Silverstone warf ein Boxenstopp Räikkönen weit zurück

In Silverstone warf ein Boxenstopp Räikkönen weit zurück

Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen lässt sich nicht kleinkriegen. Nach der Enttäuschung von Silverstone ist der Finne zuversichtlich, dass es ihm und seinem Team in Ungarn wieder gelingen wird, Williams zu schlagen.

«Es gibt Strecken, die kommen uns eher entgegen, und es gibt Pisten, wo wir uns schwer tun. Wir müssen es schaffen, dass wir an den Schwächen arbeiten, ohne die Stärken zu verlieren», betonte Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene nach dem Grand Prix von Großbritannien, bei dem Sebastian Vettel als Dritter auf dem Podium stand und Kimi Räikkönen bis auf Platz 8 durchgereicht wurde. Der Finne hatte sich vom einsetzenden Regen ins Bockshorn jagen lassen und auf Intermediate-Reifen gewechselt, während die Konkurrenz pokerte und auf der Strecke blieb.

Im Nachhinein war der Stopp ein klarer Fehler, denn Teamkollege Vettel konnte dank des Regens sogar die beiden Williams von Valtteri Bottas und Felipe Massa hinter sich lassen, die in der Startaufstellung und bis zu diesem Zeitpunkt noch vor ihm waren. Beim nächsten Rennen sollte sich das Blatt jedoch wieder zugunsten von Ferrari wenden, glaubt Kimi Räikkönen. Dass Williams in Silverstone die Nase leistungsmäßig so weit vor Ferrari hatte, sei eine Ausnahme gewesen.

«Es hängt viel von der Strecke ab», stimmte der Finne seinem Chef gegenüber O Globo zu. «In Silverstone waren die Streckenbedingungen und die der Reifen für uns nicht ideal. Wir müssen uns aber verbessern, um auf allen Strecken besser zu sein, egal, welche Reifen wir haben.»

Über die Schwächen des Ferrari SF15-T macht sich der 35-Jährige keine Gedanken. «Ich bin sicher, dass wir Williams wieder überholen werden. Wir haben bessere Möglichkeiten», spielt er auf die Ressourcen an, die Ferrari im Gegensatz zum kleinen Williams-Team hat. «Der Mercedes-Motor war im letzten Rennen schneller, aber ich habe keinen Zweifel, dass es von jetzt an einfacher für uns wird.»

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