Lewis Hamilton: Defekt – andere Technik als Rosberg

Von Mathias Brunner
Formel 1
Lewis Hamilton beim Bad in der spanischen Menge

Lewis Hamilton beim Bad in der spanischen Menge

​Mercedes-Benz schickt Lewis Hamilton mit einem modifizierten Elektrogenerator ins Spanien-Wochenende. Nico Rosberg vertraut auf die alte Version. Der Brite hofft auf ein reibungsloses Rennen.

In Russland machte sich bei Weltmeister Mercedes Verzweiflung breit: Die Spezialisten zuhause im Motorenwerk von Brixworth (England) versuchten, in engem Kontakt mit den Kollegen in Sotschi, die Ursache für den Schaden an der Isolierung des Elektrogenerators MGU-H zu finden, für exakt den gleichen Schaden also, der schon in Shanghai aufgetreten war. Wer die Qualitätskontrolle bei Mercedes-Benz kennt, kann fast ausschliessen, dass ein fehlerhaftes Teil durch die Maschen ging.

Ferner verwirrte, dass ein solcher Schaden in hunderten von Laufstunden auf den Prüfständen nie aufgetreten war.

Mercedes hat schnell gehandelt: In Spanien verwendet Hamilton eine MGU-H, deren Design leicht geändert worden ist. Das veränderte Teil wird rechtzeitig zum ersten freien Training am Freitagmorgen im Silberpfeil stecken. Es handelt sich um den vierten Elektrogenerator des Jahres für Lewis Hamilton, fünf sind in der kompletten Saison pro Fahrer erlaubt, eine Strafversetzung (zehn Ränge zurück in der Startaufstellung) zeichnet sich ab.

Nico Rosberg hingegen behält das alte Design im Wagen: Die Techniker von Mercedes sind der Überzeugung – weil seine MGU-H bislang gehalten hat, wird sie das auch weiter tun. Neu hingegen im Heck des WM-Leader-Mercedes sind der zweite Verbrennungsmotor des Jahres und die zweite MGU-K (der Generator für die kinetische Energie).

Lewis meint: «Ich bin jetzt schon im Rückstand, was meine direkten Rivalen angeht. Meine Aufgabe wird nicht leichter. Aber ich habe immer festgehalten, dass ich Herausforderungen mag – den Rückstand gegen Nico zu drehen, das ist genau eine solche Herausforderung. Mein Speed stimmt. Ich brauche nur mal ein Wochenende mit etwas weniger Pech, dann kann ich den Speed auch in Siege umsetzen.»

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