Speedway: Trauer um Andrey Kudryashov

Schramm mit neuem Löffler – Zum Spaß auch B-Solo

Von Rudi Hagen
Imanuel Schramm (l.) fährt künftig mit Patrick Löffler (r.)

Imanuel Schramm (l.) fährt künftig mit Patrick Löffler (r.)

Imanuel Schramm (49) fährt in der kommenden Saison mit Patrick Löffler als Beifahrer in der Internationalen Gespannklasse. Nadin Löffler zog sich ins Familiäre zurück. Daneben fährt «Immel» auch B-Solo.

Das Duo Imanuel Schramm und Beifahrerin Nadin Löffler in der Internationalen Seitenwagenklasse war einmal. Nadin, genannt Dinchen, hat den Part in Schramms Beiwagen aufgegeben und wird sich künftig mehr der Familie widmen.

Trotzdem heißt das Team in der neuen Saison Schramm/Löffler. Wie kommt’s? Nun, Imanuel Schramm fährt ab sofort mit Beifahrer Patrick Löffler aus Dietmannsweiler, was wie Immels Wohnort Wellmutsweiler zur Stadt Tettnang im Bodenseekreis gehört.

«Ja, das stimmt», sagte Schramm in der Vorausschau auf die bald anlaufende Saison zu SPEEDWEEK.com, «mein neuer und zugleich alter Beifahrer ist der Patrick. Der wohnt hier ganz in meiner Nähe, wir sind schon vor Corona zwei Jahre zusammen gefahren. Ich muss mich jetzt wieder etwas umgewöhnen, denn der Patrick ist 20 Kilogramm schwerer als Nadin.»

Nachdem der Test in Pocking wegen des Crashs von Markus Venus/Markus Eibl und Manuel und Melanie Meier anders ausging als geplant, wollte man am kommenden Wochenende in Haunstetten trainieren. Aber das Wetter hat bisher nicht mitgespielt, so dass die Möglichkeit zum Fahren buchstäblich ins Wasser gefallen ist.

Trotzdem ist Schramm zuversichtlich: «Wir wollen möglichst viele Rennen fahren, auch in Südfrankreich und den Niederlanden. Unser erster Start unter Rennbedingungen wird an Himmelfahrt in Herxheim sein.»

Dann können sich die Fans auch auf ein Novum freuen. Schramm wird auch als Solist starten und zwar in der Klasse B-Lizenz Solo. «Ich mache das zum Spaß», lacht Immel, «ich habe zwei Motorräder vom Ape Mustonen gekauft und Motoren habe ich genug. Für die Fitness ist das bestimmt gut. Ich bin vor 20 Jahren das letzte Mal Solo gefahren, aber Priorität haben bei mir natürlich weiter die Seitenwagen.»

Die EM hat Schramm auch im Blick. «Wir müssen da Quali in Bad Hersfeld fahren, als Schweizer Lizenznehmer sind wir leider nicht für das Finale in Uithuizen gesetzt. Das Prozedere ist sowieso komisch. Sechs Plätze sind für das Finale vergeben, je zwei für Deutschland, Großbritannien und die Niederlande. Kein Franzose und kein Schweizer ist dabei. Das ist meiner Meinung nach nicht gerecht. Auch der Europameister gehört gesetzt.»

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