GSM Dohren: Blödorn und sein Team sind die Favoriten

Von Manuel Wüst
Norick Blödorn (vorne) hat beste Aussichten

Norick Blödorn (vorne) hat beste Aussichten

Das Line-up zum dritten Rennen der German Speedway Masters in Dohren am kommenden Samstag ist gespickt mit Weltmeistern, Piloten mit GP-Erfahrung und deutschen Top-Fahrern.

Der MSC Dohren und seine Fahrer waren in den ersten beiden Events des German Speedway Masters die konstantesten, wenngleich Norick Blödorn als Einziger bei allen drei Rennen dabei sein wird. In Olching und Teterow holte sich Blödorn jeweils 15 Punkte und liegt derzeit mit 30 Zählern auf dem zweiten Gesamtrang. Da Spitzenreiter Mads Hansen aus Dänemark, der in der Serie zunächst für das Team aus Dohren und dann für die DMV-Mannschaft fuhr, beim Abschluss in Dohren nicht dabei sein wird, hält Blödorn trotz zwei Punkten Rückstand auf Hansen alle Trümpfe in der Hand.

Auf dem Eichenring in Dohren wird Blödorn im Rennen, das im Grand-Prix-System mit 20 Vorläufen, zwei Semifinals und einem Finale gefahren wird, den dritten Partner im dritten Rennen an seiner Seite haben. Dem MSC Dohren ist es gelungen, als Ersatz für Kai Huckenbeck, der nach schwerer Verletzung seine Saison vorzeitig beenden musste, mit Bartosz Smektala einen ehemaligen Junioren-Weltmeister zu verpflichten.

«Der Ausfall von Kai ist natürlich schmerzhaft, da er ein Zuschauermagnet aus der Region ist», so Dohrens 1. Vorsitzender und Teammanager Tobias Kroner. «Dass darüber hinaus auch noch Mads Hansen absagen musste, hat uns vor Herausforderungen gestellt, da wir kurzfristig einen gleichwertigen Ersatz organisieren mussten. Mit Bartosz Smektala ist uns das gelungen. Ich wollte ihn schon seit einigen Jahren für unser Rennen verpflichten und bin begeistert, ihn nun auf unserem Eichenring zu sehen – und das auch noch im eigenen Team!»

Mit Smektala und Blödorn peilt der MSC Dohren den Sieg in der Einzel- und Teamwertung an. Das Team kann dabei auch auf die Unterstützung von Huckenbeck bauen. Der Norddeutsche wird hinter der Bande dabei sein und bereitet sich indes für die nächste Saison vor, will er doch an seine Leistungen vor seiner Verletzung anknüpfen und alles auf die Qualifikation für den Speedway-GP setzen.

Auch die anderen Teams mussten aufgrund von Verletzungen umstellen, haben allerdings für das große Finale in Dohren noch einmal einige Topfahrer mobilisieren können. So startet der Deutsche U21-Meister Erik Bachhuber für den MSC Olching, der überraschenderweise Favorit Blödorn im Finale schlagen konnte.

Weiterhin ist mit Benjamin Basso der Dritte der U21-Weltmeisterschaft für das DMV Motorsport Team am Start und für Neubrandenburg mit dem Letten Andrzejs Lebedevs sogar ein Ex-Europameister mit GP-Erfahrung.

Der französische Topfahrer David Bellego ersetzt den Italiener Paco Castagna für Nidda und Teterow kann den wiedergenesenen zweifachen Langbahn-Weltmeister Erik Riss an den Start bringen. Mit Lukas Fienhage für Herxheim und René Deddens für Nidda werden zwei bekannte Fahrer aus der Region dabei sein.

Das Rennen aus Dohren wird im Livestream auf YouTube übertragen, mit den Kommentatoren Norbert Ockenga und Tobias Kroner.

Alle Infos zum Rennen unter www.msc-dohren.de

Line-up German Speedway Masters Dohren:

Junioren: Marlon Hegener, Timo Wachs
MSC Vier Tore Neubrandenburg: Celina Liebmann, Andrzejs Lebedevs
MC Bergring Teterow: Erik Riss, Lukas Baumann
DMV Motorsport: Benjamin Basso, Sandro Wassermann
MSC Olching: Erik Bachhuber, Valentin Grobauer
MSV Herxheim: Michael Härtel, Lukas Fienhage
MSC Nidda: René Deddens, David Bellego
MSC Dohren: Bartosz Smektala, Norick Blödorn

Einzelwertung nach 2 von 3 Rennen:

1. Mads Hansen (DK), 32 Punkte
2. Norick Blödorn (D), 30
3. Andrzejs Lebedevs (LV), 21
4. Kai Huckenbeck (D), 20
5. Valentin Grobauer (D), 18
6. Lukas Baumann (D), 16
7. Sandro Wassermann, 16
8. René Deddens (D), 13
9. Grzegorz Zengota (PL), 13
10. Lukas Fienhage (D), 12
11. Erik Riss (D), 12
12. Paco Castagna (I), 9
13. Kevin Wölbert (D), 9
14. Marius Nielsen (DK), 8
15. Nikolai Klindt (DK), 8
16. Michael Härtel (D), 7
17. Sam Jensen (DK), 7
18. Szymon Szlauderbach (PL), 7
19. Erik Bachhuber (D), 6
20. Ben Ernst (D), 3
21. Celina Liebmann (D), 3
22. Julian Bielmeier (D), 3
23. Daniel Spiller (D), 2
24. Lukas Wegner (D), 1
25. Maximilian Troidl (D), 0

Teamwertung nach 2 von 3 Rennen:

1. MSC Dohren, 65 Punkte
2. MC Bergring Teterow 43
3. DMV Team 42
4. MSC Olching 32
5. MSC Vier Tore Neubrandenburg 31
6. Nidda Crocodiles 30
7. MSV Herxheim 19
8. GSM Junior Team 14

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