GSM Dohren: Blödorn nach Lebedevs-Ausschluss Champion

Von Manuel Wüst
German Speedway Master 2022: Norick Blödorn

German Speedway Master 2022: Norick Blödorn

Beim dritten und letzten Rennen zum German Speedway Masters in Dohren waren Andrzejs Lebedevs und David Bellego die überragenden Fahrer, doch den Sieg schnappte sich Bartosz Smektala.

Auf dem extrem kurzen Rundkurs in Dohren stieg das Finale des German Speedway Masters 2022 – die Serie sollte bis zum Ende des Rennens in der Einzelwertung spannend bleiben. Trotz der Tatsache, dass Norick Blödorn mit elf Punkten Vorsprung auf Andrzejs Lebedevs in die finale Veranstaltung gegangen war, wurde es noch mal richtig spannend.

Gegen Lebedevs war in den Vorläufen kein Kraut gewachsen und der Lette schloss diese mit Punktemaximum ab. Blödorn brauchte bis zum dritten Durchgang, um den ersten Laufsieg einzufahren. Nach nur drei Punkten aus den ersten beiden Durchgängen holte er mit acht von neun möglichen Zählern in den letzten drei Läufen entscheidende Punkte.

Neben Lebedevs waren der Franzose David Bellego und der Däne Benjamin Basso die stärksten Fahrer im Feld und konnten sich zusammen mit Lebedevs und dem Polen Bartosz Smektala die Plätze im Finale sichern. Blödorn schied als Dritter im zweiten Halbfinale aus, nachdem er von gelb gestartet war und zwischenzeitlich auf dem zweiten Rang lag. Somit lag für Lebedevs, der nach seinem Maximumsieg beim Serienauftakt in Olching das Rennen in Teterow verpasst hatte, der Gesamtsieg noch im Bereich des Möglichen.

Nachdem der erste Start des Finales abgebrochen werden musste, weil Basso und Smektala weggerutscht waren, kam es auch im zweiten Anlauf zu einem Sturz. Da Lebedevs den Dänen Basso vom Bike fuhr, wurde der Lette ausgeschlossen. Lebedevs konnte somit keine Punkte mehr holen und Blödorn hatte dadurch den Gesamtsieg mit drei Punkten Vorsprung auf Lebedevs sicher.

Im dritten Anlauf im Finale erwischte Smektala, der für Kai Huckenbeck ins Line-up gerutscht war, einen guten Start und fand eine schnelle Linie, auf der er souverän vor Basso und Bellego zum Tagessieg fuhr.

Der Gesamtsieg beim German Speedway Masters ging in der Einzelwertung an Blödorn vor Lebdevs und Mads Hansen, der wie Lebedevs nur in zwei von drei Rennen dabei war. Die Teamwertung ging erneut an den MSC Dohren, der mit deutlichem Vorsprung vor dem Team des DMV und dem MC Bergring Teterow gewann.

Ergebnisse German Speedway Masters Dohren:

1. Bartosz Smektala (PL), 16 Punkte
2. Benjamin Basso (DK), 18
3. David Bellego (F), 17
4. Andrzejs Lebedevs (LV), 18
5. Norick Blödorn (D), 12
6. Kevin Juhl Pedersen (DK), 11
7. Lukas Baumann (D), 9
8. Valentin Grobauer (D), 8
9. Erik Bachhuber (D), 6
10. René Deddens (D), 6
11. Sandro Wassermann (D), 5
12. Patrick Baek (DK), 4
13. Timo Wachs (D), 3
14. Celina Liebmann (D), 3
15. Jonny Wynant (D), 2
16. Marlon Hegener (D), 0
17. Lukas Fienhage (D), 0

Halbfinale 1: 1. Andrzejs Lebedevs, 2. Bartosz Smektala (PL), 3. Kevin Juhl Pedersen, 4. Lukas Baumann

Halbfinale 2: 1. Benjamin Basso, 2. David Bellego, 3. Norick Blödorn, 4. Valentin Grobauer

Finale: 1. Bartosz Smektala, 2. Benjamin Basso, 3. David Bellego, 4. Andrzejs Lebedevs

Teamwertung:

1. MSC Dohren, 28 Punkte
2. DMV Team 23
3. MSC Nidda 23
4. MSC Neubrandenburg 21
5. MC Bergring Teterow 20
6. MSC Olching 14
7. GSM Junior Team 5
8. MSV Herxheim 4

Endstand nach drei Rennen:

1. Norick Blödorn (D), 42 Punkte
2. Andrzejs Lebedevs (LV), 39
3. Mads Hansen (DK), 32
4. Valentin Grobauer (D), 26
5. Lukas Baumann (D), 25
6. Sandro Wassermann (D), 21
7. Kai Huckenbeck (D), 20
8. René Deddens (D), 19
9. Benjamin Basso (DK), 18
10. David Bellego (F), 17
11. Bartosz Smektala (PL), 16
12. Grzegorz Zengota (PL), 13
13. Erik Riss (D), 12
14. Lukas Fienhage (D), 12
15. Erik Bachhuber (D), 12
16. Kevin Juhl Pedersen (DK), 11
17. Paco Castagna (I), 9
18. Kevin Wölbert (D), 9
19. Marius Nielsen (DK), 8
20. Nicolai Klindt (DK), 8
21. Michael Härtel (D), 7
22. Sam Jensen (DK), 7
23. Szymon Szlauderbach (PL), 7
24. Celina Liebmann (D), 6
25. Patrick Baek (DK), 4
26. Timo Wachs (D), 3
27. Ben Ernst (D), 3
28. Julian Bielmeier (D), 3
29. Jonny Wynant (D), 2
30. Daniel Spiller (D), 2
31. Lukas Wegener (D), 1
32. Marlon Hegener (D), 0
33. Maximilian Trodil (D), 0

Teamwertung:

1. MSC Dohren, 93 Punkte
2. DMV Team 65
3. MC Bergring Teterow 63
4. MSC Nidda 53
5. MSC Neubrandenburg 52
6. MSC Olching 46
7. MSV Herxheim 23
8. GSM Junior Team 19

Diesen Artikel teilen auf...

Mehr über...

Siehe auch

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.

Ferrari: Wer soll auf dem Schleudersitz Platz nehmen?

Mathias Brunner
Es ist einer der reizvollsten Posten in der Königsklasse, aber ein Job mit Stress-Garantie: Teamchef bei Ferrari. Mattia Binotto hatte davon die Nase voll, aber wer soll folgen? Erneut gibt’s bei Ferrari viel Unruhe.
» weiterlesen
 

TV-Programm

  • Mo.. 05.12., 06:00, ORF Sport+
    silent sports +
  • Mo.. 05.12., 06:00, ORF Sport+
    silent sports +
  • Mo.. 05.12., 06:18, ORF Sport+
    silent sports +
  • Mo.. 05.12., 06:18, ORF Sport+
    silent sports +
  • Mo.. 05.12., 06:18, ORF Sport+
    silent sports +
  • Mo.. 05.12., 06:39, ORF Sport+
    silent sports +
  • Mo.. 05.12., 06:39, ORF Sport+
    silent sports +
  • Mo.. 05.12., 06:39, ORF Sport+
    silent sports +
  • Mo.. 05.12., 06:55, ORF Sport+
    silent sports +
  • Mo.. 05.12., 06:55, ORF Sport+
    silent sports +
» zum TV-Programm
3