Team Eder und das hart verdiente Feierabend-Bier

Von Esther Babel
Eder-Baustelle

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Das Team aus Bayer tritt mit den Österreichern Philipp Steinmayr (Superbike) und Thomas Gradinger (Supersport) an. Am Samstag lieferten beide Piloten Schrott in der Box. Der Feierabend ließ auf sich warten.

Die gute Nachricht zuerst: Keiner der gestürzten Piloten hatte sich ernsthaft verletzt. Superbike-Pilot Philipp Steinmayr hatte schon im ersten Qualifying zugeschlagen und konnte beim zweiten nicht mehr antreten. «Morgen bei den Rennen fährt er», stellte Teamchef Tom Eder beim Blick auf den Schrotthaufen, der mal eine schnittige Yamaha gewesen war, klar.

Das müssen dann aber erst noch die Kommissare abnicken. Denn Steinmayr, bei dem es in den Freien Trainings sehr gut gelaufen war, konnte nach den beiden Zeittrainings keine gezeitete Runde aufweisen. Wenn alles klargeht, darf Steinmayr vom 23. und damit letzten Startplatz losdüsen.

«Für Philipp tut es mir echt leid», erklärte Eder. «Er war richtig gut drauf und das wäre im Quali eine schnelle Runde geworden. Aber in der schnellen Rechts ist er über eine Bodenwelle drüber und da ist ihm das Vorderrad eingeklappt.» Die Einkaufsliste für das Ersatzteillager: Gabel, Felge hinten und Felge vorne, Heckrahmen und Gabelbrücke.

Einen weiteren Gang ins Ersatzteillager, das nach dem Lausitzring-Wochenende nicht mehr ganz so gut gefüllt sein dürfte, war nach dem Abflug von Thomas Gradinger fällig. «Ich verstehe seinen Sturz nicht», meint Eder. «Und er auch nicht. Es war nach der Gegengerade die erste Links. Übers Vorderrad.» Auch da wurde ein gepflegtes Teilepaket benötigt.

«Heute Abend sind wird fertig», versicherte Eder und stellte seiner Mannschaft ein wohlverdientes Feierabend-Bier in Aussicht. Bei einem dürfte es nach dem Haufen Arbeit nicht bleiben. «Schreib das ruhig so», meinte der Chef. «So kennt man uns.»

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