Ströhlein: Mit IDM-Erfahrung zum Challenge Doppelsieg

Von Esther Babel
IDM
Nach einem Jahr in der IDM Supersport kehrt Stefan Ströhlein in die Suzuki –Challenge zurück und kassiert den Doppelsieg. IDM-Rückkehr 2017 geplant.

Besser hätte es nicht kommen können. Die Rückkehr in die Suzuki GSX-R 750 Challenge hat sich für Stefan Ströhlein als Erfolg erwiesen. Nach einem Jahr in der IDM Supersport holte der 31-jährige Rothenburger in der MotorsportArena Oschersleben zwei astreine Start-Ziel-Siege. 2014 hatte Ströhlein die Klasse als Gesamt-Dritter beendet. Nun stehen alle Bemühungen und Vorbereitungen im Zeichen des Titelgewinns.

Nach einem einjährigen Ausflug in die IDM hat Ströhlein den Hubraum seiner Suzuki wieder aufgestockt und die Serie gewechselt. Er startet nun im Rahmen der neuen Veranstaltungsreihe World of Motorcycle. Hier drehen Hobbyfahrer und ambitionierte Nachwuchskräfte am Gasgriff. Die Serie wird über Facebook und den Internetkanal Youtube sowie eine mobile App promotet. Die Rennen werden vom ehemaligen Motorrad-WM-Sprecher Edgar Mielke kommentiert und lassen sich per Smartphone und Live-Timing nachverfolgen.

Ströhlein kehrte wegen der überschaubaren Kosten und dem großen Starterfeld in die GSX-R 750 Challenge zurück. Außerdem bekommt der Gesamtsieger ein Jahr lang die für Herbst 2016 erwartete Suzuki GSX-R 1000 zur Verfügung gestellt. «Ich will sie unbedingt gewinnen», gibt sich Ströhlein ehrgeizig. «Das wäre eine gute Basis, um dann wieder in die IDM aufzusteigen und dort konkurrenzfähig in der Superstock 1000-Klasse anzutreten.»

Der Anfang ist gemacht. Mit 1,2 Sekunden Vorsprung holte sich Ströhlein im Zeittraining die Pole Position. Somit ging er als Favorit ins erste Rennen, was ihm nicht wirklich schmeckte. «Ich war lange nicht in so einer Rolle und stand plötzlich unter Druck.» Doch er hielt den Erwartungen stand und erreichte als Erster das Ziel. Knapp sieben Sekunden trennten ihn vom Rest des Feldes. «Ich habe nur einen Fahrer überholt», lacht Ströhlein, «das war der überrundete.» Auch im zweiten Lauf dominierte der Rothenburger, diesmal sogar mit einem Vorsprung von 20 Sekunden vor dem Zweitplatzierten. «Ohne Hilfe bei den Vorbereitungen wäre das aber nicht möglich gewesen», glaubt Ströhlein, der sich nach einem Jahr auf Pirelli –Reifen an die Einheitsreifen von Dunlop gewöhnen musste. «Die Firma Zupin hat mich großartig bei der Fahrwerksabstimmung unterstützt.»

Das nächste Rennen in der Suzuki GSX-R 750 Challenge findet am Pfingstwochenende, dem 14./15. Mai 2016, im tschechischen Most statt.

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