Freudenberg-Piloten: Knapp am Moto3-Podest vorbei

Von Esther Babel
IDM Moto3
Kartheininger (vorne) und Geitner in der Box

Kartheininger (vorne) und Geitner in der Box

Das Team bleibt der Moto3-Klasse treu und setzt drei Piloten ein. Daniel Kartheiniger steigt in der letzten Minute noch mit ein.

Das Auftakt-Wochenende in der IDM ist für das Freudenberg Racing Team gleich mit einem Heimrennen auf dem Lausitzring über die Bühne gegangen. Die Bischofswerdaer Truppe hat sich für die Saison 2013 neu ausgerichtet und tritt wie gewohnt in der Nachwuchsklasse Moto3 an.

Jonas Geitner und Daniel Kartheininger pilotieren dabei KTM GPR 250-Motorräder, Marcel Alves Rodrigues fährt auf Honda. Neu ist der Einstieg des Teams in die Supersport-Kategorie. Hier fährt Jan Bühn auf einer Yamaha R6. Im ersten Moto3-Rennen am Samstagnachmittag konnte Geitner trotz zwei Stürzen noch den siebten Rang nach Hause bringen. Ansonsten war es kein gelungener Saisonauftakt für das Freudenberg Racing Team. Sowohl Marcel Alves Rodrigues als auch Daniel Kartheininger fielen aus.

«Ich bin vom zweiten Startplatz losgefahren», erklärt Geitner, «und hatte einen ganz guten Start, war dann Vierter. Leider bin ich mit dem Knieschleifer am Kerb hängen geblieben und gestürzt. Ich bin dann weiter gefahren und habe auf die Leute vor mir weiter aufgeholt und wieder Plätze gut gemacht. Leider bin ich noch mal gestürzt und dann ohne Fussraste ins Ziel gefahren, da mir bewusst war, dass trotzdem Punkte drin sind. Ich bin als Siebter gewertet worden. Das ist eigentlich bei zwei Stürzen ganz okay.»

«Ich freue mich natürlich, dass ich so kurzfristig noch mal im Freudenberg-Team untergekommen bin», versichert Kartheininger. «Das hat sich erst letzte Woche entschieden und daher war die Zeit zum ersten Rennen auch knapp. Wir haben noch etwas Arbeit vor uns, das Resultat war heute nicht der Bringer.»

Das Sonntagsrennen verlief für Jonas Geitner besser. Der KTM-Pilot aus dem Freudenberg-Team holte sich den vierten Platz und verpasste das Podium um 0,175 Sekunden denkbar knapp. Auch Teamkollege Daniel Kartheininger überzeugte mit Rang 5.

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