Geitner: «Beim GP hat der Kopf nicht mitgespielt»

Von Esther Babel
Nach seinem sturzträchtigen Training beim Moto3 GP auf dem Sachsenring schafft es der IDM-Pilot bei seinem Wild Card Einsatz, das Rennen zu Ende zu fahren.

«Ich will unter die ersten 25», hatte Jonas Geitner vor dem MotoGP-Wochenende auf dem Sachsenring gesagt. Doch Reifen- und Fahrwerksprobleme machten dem 19-Jährigen und seinem engagierten Freudenberg Racing Team zu schaffen.

Ganze sechs Stürze musste Geitner in den Trainings-Sessions der Moto3-Klasse wegstecken, ehe er am Sonntag um 11 Uhr in sein erstes Weltmeisterschafts-Rennen startete. Das Ziel war nun, gut durchzukommen und nicht noch einmal zu stürzen.

Von Startplatz 33 fuhr Geitner dem stark besetzten Moto3-Feld, das von Pole-Setter Danny Kent angeführt wurde, hinterher. Zunächst hängte sich Geitner noch in den Windschatten von Maximilian Kappler. Während sich am Ende neben Kappler sechs weitere Fahrer aus dem Renngeschehen verabschiedeten, spulte Geitner seine 27 Runden ab und kam am Ende als 27. sicher ins Ziel.

«Heute wären wir mit dem Motorrad konkurrenzfähig gewesen», sagte Geitner. «Aber ganz ehrlich, der Kopf hat nicht mehr mitgespielt. Ich habe versucht, die Stürze zu vergessen, aber das war nicht so einfach. Und wenn Du hier nicht von Anfang an rein hältst, ist der Zug abgefahren.»

Nun hofft Geitner auf einen weiteren Wildcard-Einsatz in der Weltmeisterschaft. «Wir wollen nach der IDM-Saison noch zwei Rennen in der spanischen Meisterschaft mitfahren und eventuell beim Grand Prix im November in Valencia starten – aber das hängt von der finanziellen Lage ab.» (Quelle:IDM)

Noch ein Sieg zum Schluss

«Jonas Geitner fährt auch im North Europe Cup einsam seine Runden! Doch dieses Mal zu Sieg. Yes», freut sich das Freudenberg Team am späten Sonntagnachmittag. «Ein versöhnliches Ende eines sehr schweren Wochenendes für unseren Jonas. Das ist Racing. Freut und Leid liegt manchmal sehr eng beieinander.»

«Auch Tim Georgi ist mit seiner Standard-Honda super mit dabei gewesen und konnte mit der Gruppe, die um Platz 3 kämpfte, super mithalten», berichtet das Freudenberg-Team weiter. «Obwohl er mit seiner Standard Honda gegen die teilweise mit GP-Maschinen ausgestattete Konkurrenz technisch unterlegen war. Am Ende wurde es Platz 5 und damit den Sieg in der Standard-Klasse für Tim. Top Job

Matthias Meggle, Dritter Fahrer im Moto3-Freudenberg-Team folgte auf Gesamtplatz 7 und kletterte damit auf den dritten Platz der Standardklasse. Er lieferte sich das ganze Rennen mit Philipp Freitag einen engen Schlagabtausch.


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