Geitner (KTM): Starklar für den Sachsenring-GP

Von Esther Babel
Am kommenden Wochenende wird Jonas Geitner vom Team Freudenberg erstmals bei einem WM-Lauf antreten. Bis jetzt ist der KTM-Pilot noch entspannt.

Jonas Geitner und das Freudenberg Racing Team werden am kommenden Wochenende in das Abenteuer Motorrad Weltmeisterschaft starten. Der 19-jährige Wernberg-Köblitzer, der in dieser Saison bislang alle Moto3-GP Läufe der IDM gewinnen konnte, wird sich erstmals mit den Besten der Besten der Moto3-Weltmeisterschaft messen.

Für das Freudenberg Racing Team ist die Motorrad-Weltmeisterschaft am Sachsenring kein unbekanntes Event, mit mehreren Piloten hat man dort schon mit Wildcards teilgenommen und ihnen den Weg für höhere Aufgaben geebnet. Dabei sind zum Beispiel der Schweizer Dominique Aegerter – letztjähriger Moto2 Grand Prix Sieger am Sachsenring – oder Manuel Mickan – heute Mechaniker bei Ex-Moto3-Weltmeister Sandro Cortese – zu nennen.

Für Geitner wird es der erste Auftritt in der Moto3-Weltmeisterschaft im Rahmen des GoPro Motorrad Grand Prix Deutschland. Mit dem Rennsport begann Geitner im Jahre 2007. Den bislang grössten Erfolg feierte er 2013 mit der Vizemeisterschaft in der deutschen Moto3-Klasse. 2014 holte Geitner in der FIM CEV Repsol in Spanien Punkte, die Klasse wurde in diesem Jahr zur FIM CEV Repsol Moto3 Junior World Championship angehoben, also zur Junioren-Weltmeisterschaft gemacht.

«Es ist natürlich etwas anderes als in der IDM oder der spanischen Meisterschaft zu fahren, denn das Drumherum spielt hier eine grosse Rolle», ist sich der Teenager bewusst. «Das wollen wir aber versuchen auszublenden und uns nur auf das Fahrerische konzentrieren. Wir wissen, dass das hart wird. Es gibt aber keinen Grund, aufgeregt zu sein. Wir werden wie immer und überall alles geben und was dabei raus kommt, kommt dabei raus. Unnötiger Druck würde es nur schlimmer machen. Wir verschwenden keinen Gedanken daran, was man werden muss oder will, wir geben einfach unser Bestes.»

«Ein riesiges Dankeschön geht an KTM und das Team», so Geitner. «Wir haben mit dem Motorrad noch einen Schritt machen können und KTM greift uns mit Teilen unter die Arme, um die RC250R auf ein der WM entsprechendes, konkurrenzfähiges Level zu bringen. Dafür möchte ich mich auch im Vorfeld schon ganz herzlich bedanken.»

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