Speedway: Trauer um Andrey Kudryashov

Fabio Sarasino: Auf Unsicherheit folgt Erleichterung

Von Sarah Göpfert
Fabio Sarasinos IDM-Saison ist gerettet

Fabio Sarasinos IDM-Saison ist gerettet

Der Schweizer Fabio Sarasino hatte seine IDM-Pläne für 2024 bereits begraben, als ein Anruf von Freudenberg KTM-Paligo Racing-Teamchef Carsten Freudenberg für große Überraschung sorgte.

Bis vor kurzem sah es danach aus, dass Fabio Sarasino in dieser Saison nicht in der IDM vertreten sein wird, denn die finanziellen Hürden schienen unüberwindbar. Der aus Itingen stammende Schweizer stieg 2022 aus dem Yamaha R3 bLU cRU Cup in die IDM Supersport 300 auf und zeigte dort im Team TSL Racing eine ansteigende Formkurve.

Für 2023 folgte der Markenwechsel von Yamaha zu Kawasaki, sowie der Start im familieneigenen Privatteam. Doch Die Saison entwickelte sich für den 20-Jährigen zur großen Herausforderung. Nach nur fünf Meisterschaftspunkten und Gesamtrang 25 kam er daher zum Schluss: «Ein weiteres Jahr in der IDM Supersport 300 kam für mich nicht in Frage, da ich nicht noch einmal ohne ein Team an den Start gehen wollte. Denn aufgrund des hohen Niveaus hat man in dieser Klasse als Privatfahrer kaum eine Chance.»

Geplant war daher der Klassenaufstieg in die IDM Supersport, den der Schweizer jedoch zu Jahresbeginn canceln musste: «Ich hatte die Möglichkeit erhalten, in einem guten Team in die IDM Supersport aufzusteigen und hatte dort auch schon meine Zusage gegeben. Leider fand ich nicht genügend Sponsoren, um dieses Vorhaben zu realisieren.»

Einmal mehr erwies sich das sächsische Team Freudenberg KTM-Paligo Racing als Retter in der Not: «Drei Wochen nach meiner Absage hat mir Carsten Freudenberg eine Nachricht geschrieben und ein bezahlbares Angebot für die SSP 300 gemacht. Ich bin überglücklich, jetzt doch noch ein professionelles Team gefunden zu haben.»

Für seine dritte SSP300-Saison setzt sich Sarasino ambitionierte Ziele: «Mein Saisonziel sind die Top-10. Außerdem möchte ich das ein oder andere Highlight setzen. Da ich inzwischen sechs Monate nicht auf dem Motorrad gegessen habe, könnte das erste Rennwochenende zur Herausforderung werden. Dennoch bin ich guter Dinge.»

Der erste Kontakt mit der RC390R steht dem Schweizer schon bald bevor: «Der erste Test findet Ende April statt. Dort werde ich versuchen, das Motorrad bestmöglich zu verstehen, um für das erste Rennen gewappnet zu sein.»

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