Luca Grünwald: IDM-SSP-Titelkampf im Sprint

Von Esther Babel
IDM Supersport 600
Luca Grünwald (re.) mit Roman Raschle

Luca Grünwald (re.) mit Roman Raschle

Nach dem Auftakt der IDM Supersport 600 in Assen ist Luca Grünwald vom Team Kawasaki Schnock Motorex als Zweiter bester Deutscher. Mit Testfahrten in Hockenheim bereitet er sich auf die kurze Titeljagd vor.

Mit seiner Kawasaki vom Team Schnock Motorex kam Luca Grünwald beim IDM-Auftakt in Assen erst während der beiden Rennen so richtig in Schwung. Er konnte zwar einen Pokal abstauben, doch ausruhen kann er sich auf den ersten Lorbeeren nicht. Bei vier IDM-Events á zwei Rennen muss alles sitzen. Aktuell rangiert der Bayer, punktgleich mit Titelverteidiger Max Enderlein, auf dem zweiten Platz der Tabelle. Zum Führenden Sander Kroeze, der in Assen gleich sein Heimrennen feiern durfte, fehlen Grünwald elf Punkte.

Doch Grünwald und sein Techniker Roman Raschle lassen nichts unversucht, den Titel 2020 in der IDM Supersport 600 zu holen. Dafür trafen sie sich am vergangenen Wochenende auf dem Hockenheimring, wo Trainingsveranstalter Speer eine flotte Gruppe für die IDM-Piloten der Klasse Superbike und Supersport eingerichtet hatte. «Das war auch gut so», erklärt Grünwald, «denn sonst war schon viel los auf der Strecke. Die normalen Gruppen waren ziemlich voll.»

Die Piloten fuhren genau die Variante, die auch beim IDM-Finale Ende September gefahren wird. Allerdings reichte das Wetter nur am ersten Tag zu flotten Runden, am andern Tags ging es eher nass zu. «Der Grip war okay», beschreibt Grünwald die Verhältnisse, «nicht so besonders, aber die Zeiten konnte man gut vergleichen. Ich war nicht so weit weg, aber das ist bei einem Test normal. Wie aussagekräftig die Zeitenliste ist, weiß ich nicht. Der eine oder andere fuhr auch mal ohne Transponder, die üblichen Spielereien eben.» Grünwald, der im Vorjahr in Hockenheim gewonnen hatte, kümmerte sich jetzt vor allem um das Fahrwerk seiner Kawasaki.

«Der große Vorsaison-Test in Spanien», beschreibt Grünwald die liegengebliebene Arbeit, «fiel ja wegen Corona flach. Ich fahre zwar mit mit dem gleichen Motorrad wie letztes Jahr, aber es gibt ja immer wieder Möglichkeiten, sich zu verbessern. Jetzt haben wir uns um die Geometrie gekümmert. Das Moped ist dadurch ein bisschen handlicher geworden und lässt sich dadurch auch leichter fahren.»

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