Leon Bovee (BMW): «Sonst bin ich am Ende schneller»

Von Esther Babel
IDM Superstock 1000

Nur zu gerne wäre IDM Superstock-Pilot Leon Bovee vom Team van Zon-Remeha-BMW in Assen vor seinen niederländischen Fans aufs Podium gefahren. Der Plan ging nicht ganz auf.

IDM Superstock-Pilot Leon Bovee stand beim letzten Rennen mehr als bei allen anderen Rennen unter Strom. Für den Niederländer stand mit dem Rennen der IDM in Assen der Auftritt vor seinen heimischen Fans an.

«Das ist cool, dass wir jetzt bei mir zuhause sind», verriet er vor dem Start ins Wochenende. «Natürlich sind die Erwartungen auch bei mir etwas höher als bei anderen Rennen. Aber seit ich IDM fahre, bin ich leider nicht mehr so oft wie früher in Assen unterwegs. Damals waren es fünf-, sechs Mal im Jahr. Mit der BMW S1000RR ist es aber wieder neu für mich.»

Schon im freien Training hatte Bovee grosse Fortschritte bei der Fahrwerksabstimmung gemacht. «Ich fühle mich besser auf dem Motorrad», schilderte der Niederländer. «Sie hat jetzt hinten mehr Grip und geht besser in die Kurven rein. Es fällt mir leichter, obwohl gerade die Richtungswechsel bei hoher Geschwindigkeit hier körperlich sehr anstrengend sind.» In die beiden Rennen der IDM Superstock startete der Niederländer von Rang 5.

Auch im Rennen eroberte Bovee den fünften Platz. «Sonst bin ich in der Schlussphase eines Rennens immer schneller als am Anfang», erläutert er. «Ich habe ein wenig gewartet, bevor ich das Tempo anziehe. Als ich dann hinter Lucy Glöckner war und flotter faren wollte, gingen meine Rundenzeiten nach unten. In den letzten fünf Runden hatte ich Probleme, wenn ich ans Gas gegangen bin. Wir müssen jetzt schauen, ob es an mir oder an etwas anderem lag.»

Das zweite Rennen musste aus Sicherheitsgründen von der Rennleitung gestrichen werden. Bereits am Mittag hatte der niederländische Wetterdienst eine Unwetter-Warnung herausgegeben und vor dem Start zum Lauf der IDM Superbike legte der Regen los und hatte die Strecke in wenigen Minuten unter Wasser gesetzt. An einen Rennstart war nicht mehr zu denken.

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