IMSA

24h Daytona: Mazda mit inoffiziellem Rundenrekord

Von Oliver Müller - 06.01.2020 05:54

Olivier Pla fährt in der Qualifikation des Roar before the 24 eine Fabelzeit. Auch Acura und Cadillac sind bei den Testfahrten zu den 24h von Daytona stark unterwegs. Ferrari in der GLTM-Qualifikation an der Spitze.

Bei den alljährlichen Testfahrten zu den 24 Stunden von Daytona ('Roar before the 24' genannt) hat Mazda seine Favoritenrolle für die anstehende IMSA-Saison untermauert. Die beiden japanischen DPi lagen in den meisten Sessions an der Spitze des Feldes und fuhren über die drei Testtage konstant schnelle Rundenzeiten. In der Qualifikation (für das Ausfahren der besten Plätze in Boxengasse und Paddock beim 24h-Rennen) konnte zudem eine regelrechte Fabelzeit in den Asphalt gebrannt werden. Mit richtig starken 1:33,324 Minuten unterbot Pilot Olivier Pĺa sogar den Rundenrekord, den sein Teamkollege Oliver Javis 2019 mit 1:33,685 Minuten aufgestellt hatte.

«Wir hatten erwartet, dass wir etwas schneller sein würden als im letzten Jahr. Wir haben das ganze Wochenende an unserem Rennsetup gearbeitet, aber trotzdem immer so viel wie möglich gepuscht. Es ist großartig, der Schnellste zu sein. Aber unser Fokus liegt natürlich komplett auf den 24 Stunden am Ende des Monats», erklärte Pla, der gemeinsam mit Jarvis und Tristan Nunez unterwegs ist.

Plas Zeit wird jedoch nicht in die Rekordbücher eingehen, da die Qualifikation des Roar-Tests keine 'offizielle Trainingssitzung' ist. Tatsächlich haben sogar die ersten fünf Fahrzeuge der Roar-Qualifikation den 2019er Rundenrekord von Jarvis unterboten. Platz zwei ging mit 1:33,543 Minuten an den Acura DPi (Team Penske) von Ricky Taylor, vor dessen Teamkollege Juan Pablo Montoya (1:33,565 Minuten). Vierter wurde der Cadillac DPi von Felipe Nasr mit 1:33,652 Minuten. Danach folgte der zweite Mazda DPi von Jonathan Bomarito mit 1:33,660 Minuten. Mit den dargebotenen Leistungen deutet vieles darauf hin, dass der Rundenrekord in der Daytona-Rennwoche (22. bis 26. Januar) dann auch offiziell fallen wird.

In der GTLM-Klasse hat Ferrari die Roar-Qualifikation für sich entschieden - wenn auch nur ganz knapp. Werksfahrer James Calado kam auf eine Zeit von 1:42,685 Minuten, aufgrund dessen sein Team Risi Competizione sich nun den besten Boxen- bzw. Paddock-Platz für die Rennwoche aussuchen kann. «Die Tage des Roar-Tests waren lang. Teilweise stellte es sich ein bisschen schwierig heraus, die Reifen zum Arbeiten zu bringen, da wir sehr unterschiedliche Temperaturen hatten. In der Qualifikation war es kühler und das schien zu unserem Auto zu passen. Alles ist jedoch sehr, sehr eng», so Calado.

Platz zwei ging mit einem Rückstand von nur 0,001 Sekunden an den Porsche 911 RSR von Nick Tandy. Dritter wurde die neue Corvette C8.R von Tommy Milner, die 0,108 Sekunden zurücklag. Die Qualifikation in der LMP2- und GTD-Klasse fand bereits einen Tag zuvor statt. Hier die Zeiten der DPi- und GTLM-Quali zum Nachlesen.

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