Corvette siegt vor zwei BMW bei IMSA in Charlotte

Von Oliver Müller
IMSA
Die Corvette C8.R von Antonio Garcia und Jordan Taylor in Charlotte

Die Corvette C8.R von Antonio Garcia und Jordan Taylor in Charlotte

Antonio Garcia und Jordan Taylor gewinnen auch das IMSA-Rennen auf dem Charlotte Motor Speedway Roval. Beide BMW M8 GTE schaffen es auf das Podium. Porsche erlebt Rennen zum Vergessen.

Die Coronakrise zwang die amerikanische IMSA-Serie in dieser Saison zu einer großen Kalenderumstellung. So rutschte ein ganz besonderes Rennen in den Zeitplan. Denn das amerikanische Championat entschied, wieder einmal auf dem Charlotte Motor Speedway anzutreten. Hier war die American Le Mans Series (ALMS) im Jahre 2000 schon mal unterwegs. Im BMW V12 LMR siegten damals J.J. Lehto und Jörg Müller vor David Brabham und Jan Magnussen im Panoz.

Auch 2020 wurde ein Layout gefahren, welches aus Teilen des Charlotte Ovals und Bereichen des Infields bestand (im Vergleich zum Jahr 2000 war es jedoch leicht abgewandelt). Prototypen waren diesmal aber nicht eingeladen und so machten beim Rennen, welches in der Nacht von Samstag auf Sonntag MESZ stattfand, die GTLM-Boliden den Sieg untereinander aus.

Im 100-minütigen Rennen, welches zudem im Rahmenprogramm der NASCAR ausgetragen wurde, gewannen letztendlich Antonio Garcia und Jordan Taylor in der Corvette C8.R. Das Duo hatte das Rennen bereits von der Pole-Position aus begonnen.

Startfahrer Taylor konnte die Spitze jedoch nur wenige Runden halten. Danach setzte sich der BMW M8 GTE von Jesse Krohn in Front. Auch Krohns Wagenpartner John Edwards blieb zunächst vorne, bis Garcia, der die Corvette von Taylor übernahm, rund eine halbe Stunde vor Fallen der schwarzweiß karierten Flagge sich die Führung zurückholte und letztendlich mit 1,474 Sekunden Vorsprung gewann. Das Rennen war zudem von wechselnden Wetterverhältnissen geprägt.

«Die BMW waren sehr schnell, als die Strecke nass war. Aber die C8.R lief am Ende perfekt. Ich bin letztendlich wieder an den #24 BMW herangekommen, als er etwas an Pace verlor. Genauso wie ich tat er sich wohl mit den Reifen schwer. Ich blieb ruhig und wusste, dass der Abschnitt rund um Kurve fünf, sechs und sieben meine Chance sein würde. Als er einen kleinen Fehler beging, habe ich das Manöver gesetzt und den Sieg für Corvette Racing eingefahren», blickt Garcia auf die entscheidende Situation zurück.

Hinter dem BMW von Krohn und Edwards komplettierte der zweite M8 GTE von Bruno Spengler und Connor de Phillippi das Podium als Dritter. Die zweite Corvette von Oliver Gavin und Tommy Milner schied wenige Minuten vor Rennende durch einen Crash aus.

Noch schlimmer traf es Porsche: Beide 911 RSR erlebten ein Rennen zum Vergessen. Der Wagen von Earl Bamber und Laurens Vanthoor knallte bereits nach vier Runden in die Streckenbegrenzung. «Crash im Qualiying, Crash im Rennen. Ganz ehrlich: Das war persönlich die schlechteste Leistung, die ich seit Jahren abgeliefert habe. Ich weiß nicht, woran das lag. Es hat einfach nichts funktioniert. Im Regen konnten wir kaum Grip finden. Wir hatten nichts zu verlieren, daher habe ich alles versucht, das Tempo der Spitze mitzugehen. Das ist leider gründlich schiefgegangen», so Vanthoor.

Nur acht Runden weit kam das Schwesterfahrzeug von Nick Tandy und Fred Makowiecki, da auch der Franzose Makowiecki einen Unfall hatte. In der GTD-Klasse gewann der BMW M6 GT3 von Turner Motorsport mit Bill Auberlen und Robby Foley. Hier das vorläuige Ergebnis zum Nachlesen

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