Proton-Debüt in Belgien

Von Toni Hoffmann
IRC
Proton S2000 D

Proton S2000 D

Proton gibt beim belgischen Rallye-Klassiker in Ypern seinen Einstand in der Intercontinental Rally Challenge.

Beim fünften Lauf zur Intercontinental Rally Challenge (IRC) im belgischen Ypern feiert der malaiische Hersteller Proton seine Premiere in der «zweiten» Rallye-Liga. Damit sind in Flandern am dritten Juni-Wochenende alle sieben in der IRC registrierten Hersteller erstmals am Start. Guy Wilks wird den Proton Satria Neo S2000 wie in seiner Heimat pilotieren. Die Konkurrenz sollte auf den Proton ein Auge haben. Beim diesjährigen WM-Auftakt in Irland sorgte der Neall McShea zu Beginn für eine Sensation, als er kurzfristig auf dem dritten Gesamtrang lag. Mit dem Proton-Start gibt es in Ypern mit 20 gemeldeten S2000-Fahrzeugen einen neuen IRC-Rekord.

Obwohl Wilks erstmals bei der Rallye Ypern startet, muss er dennoch zu den Favoriten gerechnet werden. Im April lag er mit dem Proton beim britischen Meisterschaftslauf, der Pirelli-Rallye, in Führung. Er schied aber vorzeitig aus, weil der Satria Feuer fing und abbrannte.

«Es ist kein Geheimnis, dass es mein Wunsch war, mit Proton an der IRC teilzunehmen. Jetzt freue mich, dass es uns nun in Belgien möglich ist», sagte der 28 Jahre alte Wilks, der bis 2007 mit seinem Suzuki in der Junior-WM zu den Favoriten zählte und letztes Jahr in Russland in einem Honda Civic Type R seinen IRC-Einstand gab. Nach seiner World Rally Car-Premiere im Ford Focus WRC 2007 in Norwegen, sicherte er sich zweimal die britische Meisterschaft.

Die Schweiz wird erstmals regulär in der IRC in Belgien mit einem Fahrer vertreten sein. Der 25 Jahre alte Brian Lavio wird in einem vom italienischen Balbosa-Team eingesetzten Peugeot 207 S2000 an einigen ausgewählten IRC-Rallyes teilnehmen. Nach Ypern stehen die Läufe in Tschechien mit der Rallye Barum und in Spanien bei der Asturien-Rallye auf seinem Kurz-Programm. Lavio erzielte beim dritten Lauf zur Rallye-Europameisterschaft, zur der auch Ypern gewertet wird, in Zagreb den siebten Rang und holte dort seine ersten drei EM-Punkte.

«Ich bin über diese Gelegenheit sehr glücklich. Für uns ist es das erste Mal, in einer solch bedeutenden Meisterschaft starten zu können. Unser Ziel ist gewiss nicht, um den Sieg zu kämpfen. Wir wollen hauptsächlich Erfahrungen sammeln», sagte Lavio.

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