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Franz Wittmann jr. «learning by doing»

Von Toni Hoffmann
Franz Wittmann erwartet in Belgien eine schwere Rallye

Franz Wittmann erwartet in Belgien eine schwere Rallye

Franz Wittmann jr. steht beim fünften Lauf zur Intercontinental Rally Challenge (IRC) in Belgien vor der bisher schwersten Saisonaufgabe.

Franz Wittmann/Bernhard Ettel können bei dieser reinen Asphaltrallye nur versuchen, ihren bisher erfolgreichen Lernprozess fortzuführen und dabei mit ihrem Mitsubishi Evo IX unter den Top 15 ins Ziel zu kommen. Die Konkurrenz ist übermächtig, nicht weniger als 20 wesentlich stärkere S 2000 Autos sind am Start, dazu noch drei Mitsubishi Evo X. Die beiden Österreicher, die schon beim Auftakt in Monte Carlo auf Schnee mit einer tadellosen Leistung bis zu ihrem Ausfall geglänzt hatten, steigerten sich bei der Azoren-Rallye und erreichten auf Schotter den ausgezeichneten sechsten Gesamtrang. Dies bedeutete gleichzeitig auch den ersten Punktegewinn.

Bei der Rallye Ypern in Belgien werden die Karten neu gemischt. Kein Schnee und ebenfalls kein Schotter, bei dem das fahrerische Moment besser zur Geltung kommt, sondern ausschliesslich reine Asphaltprüfungen, wo viele PS besonders gefragt sind. Neben den 20 wesentlich stärkeren S2000-Fahruegen kommen noch drei Mitsubishi Evo X, die alle deutlich mehr Pferdestärken aufweisen, als der Evo IX von Franz Wittmann.

«Ich bin mir darüber schon im Klaren. Das haben wir gewusst, als wir die Nennung für Belgien abgegeben haben. Dort werden die Prüfungen auf langen Geraden gefahren, dann folgen kurze Abzweige, also reine PS-Strecken», so der junge Wittmann. «Aber mein heutiges Ziel ist es, dort einfach Erfahrungen zu sammeln, die Strecken kennen zu lernen, um dann für das nächste Jahr bestens gerüstet zu sein. Natürlich werde ich wieder mit vollstem Einsatz unterwegs sein – im Vordergrund steht in diesem Fall vorrangig die Zielankunft. Sollte dabei in der Gesamtwertung ein Platz unter den Top 15 herausschauen, muss man in Anbetracht der sehr stark überlegenen Konkurrenz durchaus zufrieden sein“, stellte Wittmann vor seiner Abreise nach Belgien fest.

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