Maurischat hat sein Saisonziel revidiert

Von Andreas Gemeinhardt
ADAC Junior Cup
Schnelle Jungs: Stange, Heidel, Beinlich, Fritzsch und Maurischat

Schnelle Jungs: Stange, Heidel, Beinlich, Fritzsch und Maurischat

Am 21. und 22. Mai 2011 geht es für die ADAC-Junior-Cup-Piloten in der Eifel rund. Das dritte Saisonrennen wird auf dem legendären Nürburgring ausgetragen.

Max Maurischat (15/Hamburg), der vor zwei Wochen den Saisonauftakt in Oschersleben gewann, hofft erneut auf einen Podestplatz. Leicht wird es ihm nicht gemacht, denn auch Konkurrenten wie Klaus Heidel (13/Burgstädt), Max Fritzsch (14/Claussnitz), Christian Stange (12/Heidenau) oder der Österreicher Thomas Gradinger (14/St. Marienkirchen) gehören zu den Anwärtern auf die vorderen Platzierungen.

Der Sieg von Max Maurischat beim Saisonauftakt vor zwei Wochen in Oschersleben hat gezeigt, dass auch hochgewachsene Talente im international besetzten ADAC Junior Cup-Feld eine Chance zum Gewinnen haben. Am Material liegt es nicht: alle 42 Teilnehmer, darunter sieben Mädchen, fahren mit identischen Motorrädern. In der Nachwuchsklasse werden serienmässige 35 PS starke 125ccm-Aprilia eingesetzt.

Maurischat spielte vielmehr seine taktischen Erfahrungen in der Nachwuchsklasse aus. Das Ergebnis gab es auch auf dem TV-Sender SPORT1 zu sehen, der 2011 erstmals in einem Motorradsport-Rückblick Ausschnitte aus dem ADAC Junior Cup zeigt. Der Erfolg hat den Norddeutschen mittlerweile dazu veranlasst, sein Saisonziel zu revidieren. Statt unter den Top 5 will der Gymnasiast am Jahresende nun unter den ersten Drei landen.

Im Windschatten von Max Maurischat lauern mit nur sechs Punkten Rückstand die Teamkollegen Klaus Heidel und Max Fritzsch vom ADAC Leistungszentrum Sachsen. Heidel, der das zweite Saisonrennen auch bei der Veranstaltung in Oschersleben gewann, glaubt, dass sich auf dem Nürburgring noch bisher unbekannte Cup-Piloten als Podiumsanwärter entpuppen werden. Er selbst ist gut gerüstet, seitdem sein Motorrad einen neuen Motor und ein neues Getriebe erhielt. Und körperlich ist Heidel ohnehin fit wie ein Turnschuh.

Kollege Fritzsch hatte sich geschworen, eine Woche lang überhaupt nicht an sein Motorrad zu denken, um abschalten und Kraft zu tanken. Er hielt es fast durch. Die TV-Übertragung von der Motorrad-WM setzte seinem Plan einen Tag vorzeitig ein Ende. Der Gymnasiast läuft wieder auf Hochtouren. Auf dem Nürburgring zählt er zweifelsohne zu den Sieganwärtern. Letztes Jahr gewann er das ADAC Junior Cup-Rennen in der Eifel mit 25 Sekunden Vorsprung. Quelle: ADAC Presse
 

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