Susi Steibl:«Ich schaue zuversichtlich nach vorne»

Von Andreas Gemeinhardt
ADAC Junior Cup
Susi Steibl (Aprilia RS - ADAC Junior Cup)

Susi Steibl (Aprilia RS - ADAC Junior Cup)

Susi Steibl, eines der sieben Mädchen im ADAC Junior Cup, fehlten beim dritten Saisonlauf auf dem Nürburgring 1,1 Sekunden zum ersten Meisterschaftspunkt.

Kurz vor Beginn des Freien Trainings am Freitag regnete es über der Eifel. Nach 20 Minuten hatte Petrus allerdings Einsehen und die 40 Starter des ADAC Junior Cups auf dem Nürburgring bei abtrocknender Fahrbahn trainieren. Susi Steibl kam mit den schwierigen Verhältnissen gut zurecht und machte einen guten Job. Zum Ende des Trainings versuchte sie verschiedene Bremspunkte aus und brachte ihre Aprilia RS 125 nass aber heil über das Ende der Session.

Im Qualifying erreichte die 17-Jährige den 23. Startplatz. Im Rennen kam sie gut vom Start weg und reihte sich nach der ersten Runde auf Position 17 ein. Den Speed zu den Vordermännern konnte sie die ersten drei Runden auch gut mitgehen. Ab Runde vier musste Steibl abreissen lassen und bewegte ihre Rennmaschine ohne Windschatten alleine über den 3,618 km langen Kurs. Ab der Hälfte des Rennens konnte eine Vierer-Gruppe von Fahrern auf Susi aufschliessen. Aufgrund von zwei Ausfällen in den Top-10 ging es für diese Gruppe dann um den letzten Meisterschaftspunkt. Obwohl Susi in der vorletzten Rennrunde ihre schnellste Runde des kompletten Wochenendes gelang, reichte es am Ende nur für den neunzehnten Platz.

«Im Regen kam ich gut mit den Streckenverhältnissen zurecht», meinte Susi Steibl anschliessend. «Das erste Zeittraining lief ganz gut. Im zweiten Training hatte ich Pech mit meiner Gruppe. Auf den Geraden konnten die anderen Fahrer vier bis fünf Meter wegfahren, die ich in den Kurven wieder gut machte. Leider half das keinem von uns zu besseren Zeiten. Am Ende, als ich alleine fuhr, konnte ich zumindest in die sechste Startreihe fahren. Im Rennen konnte ich nach einem guten Start und Platz 17 nach der ersten Runde ab der vierten Runde den Speed nicht mehr richtig mitgehen. Und am Ende fehlte mir einfach das Glück. Aber ich schaue zuversichtlich zum nächsten Rennen auf dem Sachsenring.»
 

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