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Triumph-Bajaj: Eingebremst durch Corona

Von Rolf Lüthi
Esres Motorrad aus dem Joint Venture von triumph und Bajaj dürfte mit Verzögerung auf den Markt kommen

Esres Motorrad aus dem Joint Venture von triumph und Bajaj dürfte mit Verzögerung auf den Markt kommen

Anfang 2020 gingen Triumph und Bajaj ein Joint Venture ein. Das erste Motorrad aus dieser Partnerschaft sollte 2022 auf den Markt kommen. Nun zeichnet sich eine Verzögerung ab.

Es war schon ein wenig irritierend, als Bajaj und Triumph ihr Joint Venture offiziell bekannt gaben, denn der indische Hersteller Bajaj besitzt an KTM einen Anteil von 48 Prozent und baut für KTM Einzylinder-Modelle bis 390 ccm, die auch von Bajaj in Indien vertrieben werden. Solche Mehrfach- und Parallel-Allianzen sind jedoch in der Automobilbranche nichts Besonderes mehr.

In dieser Partnerschaft entwickelt Triumph in England Motorräder ab 250 bis 750 ccm, Bajaj produziert diese kostengünstig in Indien und übernimmt auch den Vertrieb in den asiatischen Märkten. Die Motorräder sollen ausschliesslich unter dem Markennamen «Triumph» verkauft werden, gleichen Modelle als Bajaj soll es nicht geben.

Ursprünglich sollte die erste bei Bajaj gebaute Triumph 2022 auf den indischen Markt kommen, doch die Corona-Krise hat das Projekt eingebremst. In einem Interview in Indien räumte Rajiv Bajaj, Managing Director von Bajaj Auto, kürzlich ein, dass das Projekt verspätet sei und die erste Triumph aus diesem Joint Venture erst 2023 auf den Markt kommen könnte.

Durchgesickert ist, dass dieses Motorrad weniger als 200.000 Rupien kosten soll, das sind weniger als 2550 Euro. Spekuliert wird von einem klassisch designten Einzylinder-Motorrad mit 250 bis 350 ccm. Das würde Sinn machen, sind doch solche Modelle von Royal Enfield, Jawa, Honda und Benelli in Indien Bestseller. Strategisch macht es weiter Sinn, Einsteiger zur Marke Triumph zu holen, um ihnen später hubraumstärkere Motorräder zu verkaufen.

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