Mathieu Trésarrieu glaubt noch an drei Langbahn-GP

Von Rudi Hagen
Langbahn-GP

Mathieu Trésarrieu glaubt daran, dass in dieser Saison noch eine EM und der eine oder andere Langbahn-GP gefahren wird. Der Franzose ist froh, dass die Corona-Beschränkungen jetzt teilweise gelockert wurden.

2017 wurde Mathieu Trésarrieu Langbahn-Weltmeister. Dem Franzosen reichte beim letzten Grand Prix in Morizes (F) ein vierter Platz, um den Dingolfinger Michael Härtel in der Endabrechnung der WM vier Punkte hinter sich zu lassen. 2016, 2018 und 2019 beendete der jüngere der beiden Trésarrieu-Brüder (Stéphane ist heute 45) die Weltmeisterschaft auf Platz 3.

Der 34-jährige Mathieu Trésarrieu wohnt in Monségur in Südfrankreich, 18 km nördlich von Marmande und 57 km südöstlich von Bordeaux, einer kleinen Gemeinde im Südosten des Départements Gironde in der Region Nouvelle-Aquitaine. Von 2005 bis 2007 und von 2010 bis 2012 fuhr Trésarrieu in der englischen Speedway-Liga.

Nach einer schweren Knieverletzung musste er 2008 ein Jahr aussetzen und konnte fast acht Monate nur zuhause auf dem Sofa liegen. Danach musste der Franzose, wie er selbst sagt, «das Gehen neu lernen». SPEEDWEEK.com fragte jetzt bei Mathieu Trésarrieu nach.

Salut Mathieu, wie geht es dir in diesen Zeiten der Coronakrise? Wie ist die aktuelle Situation in Frankreich und wie ist dein Leben im Moment?

Im Allgemeinen gab es eine achtwöchige Beschränkung für alle, man musste zu Hause bleiben und konnte nur nach draußen um Grundnahrungsmittel zu kaufen. Jetzt sind aber alle wieder zur Arbeit zurückgekehrt. Ich persönlich war schön zu Hause zusammen mit meiner Partnerin Mélanie sowie den beiden Töchtern Emmy und Ambre sozusagen eingesperrt. Jetzt kann ich wieder ganz normal zur Arbeit gehen. Ich arbeite als Heizungsinstallateur in einer Handwerksfirma bei uns in Monségur.

In Deutschland haben einige Speedwayclubs ihre Bahnen geöffnet, um den Aktiven Trainingsmöglichkeiten zu bieten. Wie ist die Situation derzeit in Frankreich?

Wir werden am 6. Juni das Speedway-Training wieder aufnehmen, danach wird es auch Möglichkeiten zum Training auf der Langbahn geben. Dann soll es am 1. August in Tayac die Qualifikation zur Grasbahn-EM geben und wir werden auch einen Langbahn-GP in Morizes haben, aber nichts davon ist bisher offiziell, aber ich denke es wird möglich sein. Wir werden daher die Rennen von August bis Ende Oktober fahren.

Oh, das wäre aber neu. Bisher ging man davon aus, dass die Grasbahn-EM ausfällt und auch die WM gefährdet ist. Denkst du wirklich, dass die Rennen zustande kommen werden?

Aber ja, es wird eine Quali in Tayac und das Finale in England bei Leamington geben. Und die Möglichkeit besteht für drei Grands Prix auf der Langbahn in Finnland, in Polen und in Frankreich. Aber das ist alles noch nicht amtlich.

Hast du deine Motorräder für die Saison bereit und wie ist deine körperliche Verfassung?

Meine Langbahn- und Speedwaymotorräder sind fahrbereit, aber ich muss noch einige Tests durchführen, die mit einem neuen Rahmens zu tun haben. Ansonsten bin ich fit.

siehe auch

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.

WM-Start: Sind die Erkenntnisse aus Spanien veraltet?

Mathias Brunner
​Nach Abschluss der Formel-1-Wintertests folgte nicht der WM-Beginn in Melbourne (Australien), sondern drei Monate Stillstand. Sind die Erkenntnisse vom Circuit de Barcelona-Catalunya noch gültig?
» weiterlesen
 

TV-Programm

Do. 02.07., 18:59, Eurosport 2
Formel E: FIA-Meisterschaft
Do. 02.07., 19:15, ServusTV Österreich
Servus Sport aktuell
Do. 02.07., 19:30, Sport1
SPORT1 News Live
Do. 02.07., 20:00, Motorvision TV
Virgin Australia Supercars Championship 2020
Do. 02.07., 20:03, Eurosport 2
Formel E: FIA-Meisterschaft
Do. 02.07., 20:36, Eurosport 2
Formel E: FIA-Meisterschaft
Do. 02.07., 20:50, Motorvision TV
Top Speed Classic
Do. 02.07., 21:09, Eurosport 2
Formel E: FIA-Meisterschaft
Do. 02.07., 21:20, Motorvision TV
Chateaux Impney Hill Climb
Do. 02.07., 21:20, SPORT1+
Motorsport - Monster Jam
» zum TV-Programm