Kaffer zurück im Le Mans-Prototypen

Von Oliver Runschke
LMS
Kaffer 2004 in der LMES in Audi-Diensten

Kaffer 2004 in der LMES in Audi-Diensten

Pierre Kaffer tritt für AF Corse im LMP2-Lola in der LMS an und will im neuen Ferrari 458 GT seinen Titel in den GT Open verteidigen.

Nach sieben Jahre im GT-Sportwagen startet Pierre Kaffer 2011 wieder in einem Le Mans Prototypen. Zuletzt startete der Eifelaner mit Wohnsitz in der Schweiz 2004 in einem LMP, als Audi-Werksfahrer im Veloqx-Audi R8 in der Le Mans Endurance Series und in Le Mans. Bei einem denkwürdigen 1000km Rennen am Nürburgring gelang ihm damals der Sieg gemeinsam mit Allan McNish. Im Gedächtnis blieb vielen Fans auch ein brennender Audi, den Kaffer in Spa durch die Boxengasse trieb.

In diesem Jahr ist Kaffer zurück im Prototypen und steuert erstmals ein Coupé. Für AF Corse startet er im Lola-Coupe in der LMS, im Heck des LMP2 arbeitet ein von Judd entwickelter BMW-V8 Motor. Teamkollegen von Kaffer sind die beiden Argentinier Mathias Russo und Luis Perez Companc. AF Corse hat auch für Le Mans genannt. Ob Kaffer dort im LMP2 sitzt, erfährt er wenn der ACO am 9. Februar die diesjährigen Le Mans-Teilnehmer verkündet.

Neben dem Engagement in der LMS wird Kaffer auch im neuen AF Corse-Ferrari 458 seinen Titel in den GT Open verteidigen, Teamkollege wird in dieser Saison der Niederländer Klaas Hummel.

«Ich bin einfach unglaublich happy, wieder ans Steuer eines Prototypen zu können und ich freue mich, wieder mit AF Corse zusammenarbeiten zu könne», so Kaffer. «Ich denke, wir haben ein wettbewerbsfähiges Auto und ich kann das erste Rennen kaum erwarten. Gleichzeitig möchte ich mich auch bei Ferrari bedanken, die mir auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit geben, in einem neuen 458 GT2 Ferrari an den Start gehen zu können. Mit beiden Projekten in 2011 bin ich ein Teil des AF Corse-Teams, was damit ein zweites Zuhause für mich sein wird. Mit dem Einsatz im Lola-Judd und im GT2-Ferrari geht wirklich ein Traum von mir in Erfüllung und das Tüpfelchen auf dem i wäre jetzt noch ein Le Mans-Startplatz.»

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