MotoE-Neuling Aegerter: «Ganz vorne mitmischen»

Von Mario Furli
MotoE
Dominique Aegerter posiert mit der Energica Ego Corsa

Dominique Aegerter posiert mit der Energica Ego Corsa

Sieben Rennen auf drei Rennstrecken erwarten die MotoE-Fahrer 2020. Dominique Aegerter (29) aus dem Dynavolt Intact GP Team betritt im Weltcup Neuland, setzt sich aber trotzdem hohe Ziele.

Etwas mehr als 90 Tage nachdem die Elektro-Bikes beim Jerez-Test vom Strom genommen wurden, startet der «FIM Enel MotoE World Cup» 2020 am 19. Juli in seine zweite Saison, die erste für Dominique Aegerter.

Der 29-jährige Schweizer kann es kaum erwarten, sich wieder auf seine knapp 147 PS starke Energica Ego Corsa-Maschine schwingen zu dürfen. Im ersten und bis dato einzigen Test lief es mit dem dritten Gesamtrang und einem Rückstand von nur 0,225 Sekunden auf Matteo Ferrari, Gesamtsieger von 2019, schließlich sehr positiv. Dennoch ist sich der Routinier der Herausforderung durch das für ihn neue Verfahren mit der E-Pole-Runde und der kurzen Renndistanz bewusst, ist aber hochmotiviert seinen Erfahrungsschatz zu erweitern.

Der aktualisierte Kalender sieht insgesamt sieben Rennen auf drei verschiedenen Rennstrecken für die 18 MotoE-Teilnehmer vor. Schauplatz der ersten und zweiten Runde ist der 4,4 Kilometer lange Circuito de Jerez - Ángel Nieto im spanischen Andalusien. In Misano werden anschließend sogar drei Rennen stattfinden. Eines beim Grand Prix von San Marino und nur eine Woche später werden beim Grand Prix der Emilia Romagna je ein Rennen am Samstag und eins am Sonntag ausgefochten. Die gleiche Prozedur erwartet das MotoE-Feld dann am 10. und 11. Oktober in Le Mans, Frankreich, was anders als ursprünglich geplant auch das Saisonfinale darstellt.

«Ich freue mich riesig, dass es endlich wieder los geht», betonte Aegerter. «Ich bin bereit und fit, denn ich habe super viel trainieren können. Die letzten Wochen bin ich auch wieder mehr Motocross gefahren, sobald ich das hier in der Schweiz wieder durfte. Ich freue mich, mein Team wiederzusehen und natürlich auch wieder neue Erfahrungen mit dem MotoE-Bike zu sammeln, nachdem wir nur den einen Test Anfang des Jahres gefahren sind. Ich werde mein Bestes geben und all meine Erfahrung einbringen. Ich bin positiv gestimmt, zumal mein Team auch schon über ein Jahr Erfahrung in der Klasse verfügt», verwies er auf das Dynavolt Intact GP Team.

«Ich kann es kaum erwarten, dass es jetzt in knapp über einem Monat in Jerez losgehen kann. Mein Ziel ist es, ganz vorn mitzumischen. Dennoch muss ich es auf mich zukommen lassen, immerhin ist die MotoE noch relativ neu für mich. Allein das Verfahren mit der E-Pole-Runde und die kurze Renndistanz sind natürlich ungewohnt, aber ich freue mich sehr, wieder starten zu dürfen», versicherte der Rohrbacher.

Der aktualisierte MotoE-Kalender 2020

19. Juli: Jerez (GP von Spanien)
26. Juli: Jerez (GP von Andalusien)
13. September: Misano (GP San Marino e Della Riviera di Rimini)
19. September: Misano (GP Emilia Romagna e Della Riviera di Rimini)
20. September: Misano (GP Emilia Romagna e Della Riviera di Rimini)
10. Oktober: Le Mans (GP von Frankreich)
11. Oktober: Le Mans (GP von Frankreich)

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