Lukas Tulovic: Sportfördergruppe und Saisonauftakt

Von Esther Babel
MotoE
Lukas Tulovic (rechts vorne) neben Christof Höfer, dahinter Bastian Ubl und Marco Fetz

Lukas Tulovic (rechts vorne) neben Christof Höfer, dahinter Bastian Ubl und Marco Fetz

«Es geht jetzt doch irgendwie los», gibt sich MotoE-Rookie und Moto2-EM-Pilot Lukas Tulovic (19) zuversichtlich. Im Interview erzählt er von seinen nächsten Zielen – auf und neben der Rennstrecke.

Lukas Tulovic bestreitet 2020 die Moto2-EM mit dem Team Kiefer Racing. Saisonstart ist im Juli in Portugal. Daneben stand die MotoE mit Tech3 auf seinem Plan, aber ein aktualisierter Kalender des Weltcups wurde noch nicht bekanntgegeben. Der 19-Jährige aus Eberbach trainierte zuletzt bei Christof Höfer in der F73-Acadmy auf dem Pitbike und arbeitet an seiner beruflichen und motorsportlichen Zukunft.

SPEEDWEEK.com: Ist deine Polizei-Ausbildung schon losgegangen?

LT: Nein, die ist noch nicht losgegangen. Ich habe den Test im März, also das Eignungsauswahlverfahren, bestanden und mache gerade die ganzen Unterlagen fertig und warte noch auf die Post aus dem Fahreignungsregister in Flensburg. Ich habe keine Punkte, von daher sollte das gut ausfallen. Dann kann ich das Ganze abschicken. Dann kriege ich Ende Juni oder im Juli Bescheid, ob ich in die Sportfördergruppe aufgenommen werde oder nicht.

Normal bei der Polizei anfangen könnte ich theoretisch schon im September. Aber ich will halt in die Sportfördergruppe, damit ich weiterhin Motorradrennen fahren kann. Das duale Studium ist dann auf 4,5 Jahre gestreckt, statt auf 3. So kann ich dann befreit werden für die Rennen, zu Trainings und zu Tests. Da hat man da mehr Luft und die von der Polizei stehen auch dahinter und helfen den Sportlern so, dass sie beides machen können. Karriere im Motorsport und einen festen Arbeitsplatz haben.

Was steht als nächstes auf deinem Plan in Sachen Motorrad? Hast du irgendwelche offiziellen Termine?

LT: Diese Woche fahre ich bestimmt noch mal nach Waldorf zum Supermoto, vielleicht mal wieder die 600er auspacken, weiß ich noch nicht so ganz. Dann bin ich übernächste Woche mit Hafeneger Renntrainings am Lausitzring, Ende Juni geht es dann Stand aktuell zum Testen mit dem Team Kiefer nach Portugal und Anfang Juli geht’s auch schon los mit der Saison. Eben in Portugal. Mit Kiefer Racing auf Kalex in der Moto2-EM. Da bin sehr motiviert auf die ganze Nummer und freu mich extrem drauf. Und dann auch noch Ende Juli mit der MotoGP in Jerez, wo dann nach meinem Wissensstand auch die MotoE am Start ist.

Wie hart trifft dich das aus sportlicher Sicht, dass dieses Jahr quasi verloren ist?

Verloren? Naja, ich dachte auch, als der ganze Lockdown kam, das wird dieses Jahr nichts mehr mit Rennen fahren, das war’s so ziemlich. Aber es geht jetzt doch irgendwie los. Klar, die Veranstaltungen werden ohne Zuschauer sein und mit weniger bis gar keinen Besuchern. Aber es wird eine Saison stattfinden, also besser als gedacht. Klar war es ärgerlich, dass wir den Saisonauftakt nicht so machen konnten wie es geplant war, aber den Umständen entsprechend ist es jetzt doch gut.

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