Aegerter: Licht im Dunkeln

Von Markus Lehner
Moto2
Aegerter: In der ersten Schikane alles verloren

Aegerter: In der ersten Schikane alles verloren

Nach den Rängen 11 (Katar) und 13 (Jerez) ging Suter-MMX-Pilot Dominique Aegerter in Le Mans leer aus. Doch es gab auch Licht im Dunkeln.

«Bereits beim Qualifying klappte es nicht wie erhofft», klagte der 19-jährige Technomag-CIP-Pilot [*Person Dominique Aegerter*] nach dem Rennen in Le Mans. «Die Fahrwerkabstimmung der Suter-MMX bereitete uns Probleme. Und ich bin weder in den freien Tests, im Qualifying noch im Rennen so locker gefahren, wie es für eine Spitzenklassierung notwendig wäre.»

Der 30. Startplatz und damit die achte Startreihe war eine grosse Enttäuschung. Aegerter riskierte beim Start sehr viel – zu viel. «Bis zur Schikane hatte ich bereits zahlreiche Positionen gut gemacht. Dann bremste der Tscheche Lukas Pesek unerwartet, während ich bereits wieder am Beschleunigen war. Der Sturz nach dem Aufprall war nicht zu verhindern», erzählte Aegerter.

Weil beim Sturz die Fussraste kaputt ging, musste Aegerter an die Box. Das warf ihn hoffnungslos zurück, mit einem Rückstand von zwei Runden wurde er noch auf Rang 30 abgewunken.

Das Weiterfahren machte aber aus Trainingsgründen Sinn, denn Aegerter wurde von der Spitze ein- und überholt. Danach hängte sich der Schweizer hinter Andrea Iannone und Simone Corsi, die um den dritten Podestplatz stritten. Aegerter konnte zehn Runden lang ihr Tempo mitgehen.

«Es tat gut, zu sehen, dass ich mit den schnellsten Piloten mithalten kann», freute sich Aegerter. «Mit einem besseren Training und etwas Glück liegt eine Spitzenklassierung durchaus im Bereich des Möglichen.»

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