Formel 1: «Darauf kann man nicht stolz sein»

Marcel Schrötter: Verdacht auf Schulterprellung

Von Johannes Orasche
Marcel Schrötter

Marcel Schrötter

Der deutsche Moto2-Pilot Marcel Schrötter verabschiedete sich mit einem Highsider aus eine starken Rennen in Austin. Womöglich verursachte ein herausgesprungener Gang diesen Sturz.

Der Pflugdorfer Marcel Schrötter wetzte mit der Kalex des Teams Dynavolt Intact GP nach dem Start auf dem Circuit of the Americas in Austin von Position 8 auf den fünften Platz und fuhr einige Zeit lange hinter seinem Teamkollegen Xavi Vierge. Der 24-Jährige Schrötter zeigte unter anderem auch Routinier Mattia Pasini (32) in einem harten und sehenswerten Duell im kurvenreichen Infield die Zähne, und lag zu diesem Zeitpunkt nach dem Manöver gegen den Italiener sogar schon auf P4.

Eingangs der siebten Runde des Moto2-Rennens erwischte es Schrötter dann völlig unvermittelt in der Ausfahrt von Kurve 1. «Es war ein böser Sturz und wir vermuten, dass es ein technisches Problem war», erklärte Teammanager Jürgen Lingg, während sich Schrötter noch beim Check im Medical Center an der Strecke befand, wo der Verdacht einer Schulterverletzung im Raum stand. «Es kann hier schon zu Problemen kommen, denn es gibt einige Passagen, die man im ersten Gang fährt.»

Wenig später lag auch der starke Vierge auf dem Boden, nachdem der Katalane etwas an Boden auf die Spitze verloren und sich mit Landsmann Iker Lecuona sowie Ajo-KTM-Pilot Brad Binder gematcht hatte. Teammanager Jürgen Lingg war dennoch nicht zu Tode betrübt. «Ich bin dennoch stolz auf das Team, vor allem wenn ich mir anschaue, wo wir am Freitag gestanden sind. Wir schauen jetzt nach vorne, was wir in Jerez vielleicht noch besser machen können. Das Thema ist jetzt abgehakt.»

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