Xavi Vierge: «Großartiger Job von Kalex»

Von Mario Furli
Moto2
Das neue Petronas-Duo in Jerez: Vierge vor Dixon

Das neue Petronas-Duo in Jerez: Vierge vor Dixon

Xavi Vierge war nach Rang 2 im Privattest von Jerez zufrieden. Sein Petronas-Sprinta-Teamkollege Jake Dixon will im Hinblick auf die Moto2-Saison 2020 nachziehen. «Es ist aber härter als erwartet», gab der Brite zu.

Petronas Sprinta Racing nutzte wie 14 weitere Teams einen zweitägigen Privattest in Jerez, um sich auf die Saison 2020 einzustimmen. Das neue Fahrerduo, Xavi Vierge und Jake Dixon, beendete den Dienstag auf den Rängen 2 und 9. Dementsprechend unterschiedlich fiel das Fazit der beiden Kalex-Piloten aus.

«Der Winter war so lang, aber jetzt konnte ich endlich wieder mein Motorrad fahren. Ich bin sehr glücklich mit dem Feeling, das ich auf Anhieb gefunden habe», schwärmte Vierge. «Das Wichtigste, was wir ausprobiert haben, waren die neuen Vorderreifen von Dunlop, weil sie im Vergleich zum Vorjahr anders sind. Wir haben gut gearbeitet und wir fanden ein wirklich positives Feeling mit allen Vorderreifen. Darüber bin ich happy.»

«Kalex hat einen großartigen Job mit dem neuen Chassis und der Schwinge gemacht, es fühlte sich auf Anhieb viel besser als im Vorjahr an», ergänzte der 22-jährige Spanier.

Nicht nur die schnelle Rundenzeit stimmte Vierge zuversichtlich: «Ich bin so zufrieden mit dem Job, den wir gemacht haben, weil wir in diesen zwei Tagen eine Menge an der Rennpace gearbeitet haben. Wir haben eine Rennsimulation über die halbe Distanz absolviert und das Feeling war so gut.»

Für Jake Dixon ist 2020 neben dem Team auch das Fabrikat neu: «Ich muss mich an die Kalex anpassen – und es ist härter als erwartet. Natürlich, ich habe eine neue Crew, die mich verstehen muss, und ich muss das Bike verstehen. All das an zwei Tagen zusammenzufügen ist schwierig», weiß auch der Brite. «Ich glaube, wir sind am Montag 82 Runden gefahren und am Dienstag um die 70, wir haben also viele Runden gedreht, damit ich mich anpassen kann. Ich werde zwischen diesen Tests nicht nachgeben und meine Hausaufgaben machen, um zu sehen, wo ich mich am meisten steigern kann. Wir haben noch drei Tage in Jerez und dann drei in Katar, um sicherzustellen, dass wir gut vorbereitet sind. Ich fange an, wirklich zu verstehen, was ich tun muss», gab er sich kämpferisch.

Moto2-Zeiten, Jerez-Privattest, 11. Februar:

1. Bezzecchi, 1:41,410 min
2. Vierge, 1:41,721 min, + 0,311 sec
3. Canet, 1:41,752, + 0,342
4. Navarro, 1:41,830, + 0,420
5. Bulega, 1:41,903, + 0,493
6. Di Giannantonio, 1:41,913, + 0,503
7. Marini, 1:42,010, + 0,600
8. Pons, 1:42,057, + 0,647
9. Dixon, 1:42,174, + 0,764
10. Chantra, 1:42,352, + 0,942
11. Nagashima, 1:42,399, + 0,989
12. Augusto Fernandez, 1:42,541, + 1,131
13. Syahrin, 1:42,605, + 1,195
14. Farid Izdihar, 1:43,666, + 2,256
15. Martin, 1:44,373, + 2,963

Moto2-Zeiten, Jerez-Privattest, 10. Februar:

1. Martin, 1:41,841 min
2. Marini, 1:41,981
3. Navarro, 1:41,993
4. Di Giannantonio, 1:42,072
5. Vierge, 1:42,080
6. Chantra, 1:42,175
7. Bezzecchi, 1:42,286
8. Bulega, 1:42,471
9. Canet, 1:42,496
10. Nagashima, 1:42,556
11. Augusto Fernandez, 1:42,647
12. Pons, 1:42,707
13. Lowes, 1:42,829
14. Syahrin, 1:42,962
15. Dixon, 1:43,386
16. Farid Izdihar, 1:44,532

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