Gabriel Rodrigo mit Bestzeit: «Großartiges Gefühl»

Von Mario Furli
Moto3
Rodrigo mit seiner neuen Startnummer in Jerez

Rodrigo mit seiner neuen Startnummer in Jerez

Gresini-Fahrer Gabriel Rodrigo (Honda) sprüht nach dem Privattest in Jerez – und Moto3-Bestzeit – vor Zuversicht. Sein Teamkollege und Junioren-Weltmeister Jeremy Alcoba hat hingegen Mühe.

Das Kömmerling Gresini Moto3 Team war schon am vergangenen Mittwoch und Donnerstag auf dem Circuit Ricardo Tormo von Valencia im Einsatz, nun legten Gabriel Rodrigo und Jeremy Alcoba beim zweitägigen Privattest in Jerez nach.

Besonders Rodrigo (23) fühlte sich in Andalusien wohl, in 1:45,662 min war der Argentinier der schnellste Moto3-Pilot. «Es war ein wirklich interessanter Test und ich muss sagen, dass wir gleich gut angefangen haben. Ich habe mich auf dem Motorrad großartig gefühlt. Schon am Montag hatten wir unseren Arbeitsplan abgearbeitet, wir konnten uns auf verschiedene Veränderungen am Set-up konzentrieren und einen kleinen Long-run machen. Man kann sagen, dass es eine Bestätigung des Valencia-Tests war», erzählte er nach 100 Runden an zwei Tagen.

«Mit der Federung sind wir gut aufgestellt, wir haben auch an der Motorbremse und der Elektronik gearbeitet, da können wir noch einen Schritt machen. Insgesamt bin ich wirklich zufrieden mit dem Beginn der Pre-Season, jetzt warten wir auf die IRTA-Tests, wo wir uns auch mit anderen messen werden», ergänzte Rodrigo im Hinblick auf die ersten offiziellen Moto3-Testfahrten des Jahres, die vom 19. bis 21. Februar ebenfalls in Jerez anstehen.

Junioren-Weltmeister Jeremy Alcoba hat im Hinblick auf die WM-Saison 2020 noch mehr Arbeit vor sich. «Ehrlich gesagt, ich habe ein bisschen Mühe, mich an die Honda anzupassen. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich mich selbst wahrscheinlich etwas mehr als nötig unter Druck setze», seufzte der Gresini-Neuzugang. «Man muss aber auch sagen, dass abgesehen von Gabri, der das Bike schon kennt und schneller ist, viele Fahrer in meiner Situation sind und eine ähnliche Pace fahren. Ich muss ruhiger sein, mich auf die Mannschaft verlassen und ein paar Ratschläge von Gabri holen.»

Dazu kommt: «Jerez hat mir nie besonders gut gefallen, aber man muss einfach weiter arbeiten. Die Arbeit lief auch gut, mit frischen Reifen konnten wir die Zeit vom Montagvormittag verbessern und auf gebrauchten Reifen lief es auch in Sachen Rennpace besser», machte sich der 18-jährige Alcoba nach Platz 12 am Dienstag Mut.

Moto3-Zeiten, Jerez-Privattest, 11. Februar:

1. Rodrigo, 1:45,662 min
2. Ogura, 1:45,754
3. McPhee, 1:45,989
4. Arenas, 1:46,109
5. Garcia, 1:46,235
6. Darryn Binder, 1:46,466
7. Yamanaka, 1:46,767
8. Nepa, 1:46,829
9. Toba, 1:46,899
10. Raul Fernandez, 1:46,935
11. Kunii, 1:47,166
12. Alcoba, 1:47,213
13. Migno, 1:47,428
14. Pawi, 1:47,455
15. Kofler, 1:47,570
16. Vietti, 1:47,803

Moto3-Zeiten, Jerez-Privattest, 10. Februar:

1. Garcia, 1:45,917
2. Ogura, 1:45,983
3. Rodrigo, 1:46,037
4. Arenas, 1:46,400
5. McPhee, 1:46,641
6. Darryin Binder, 1:46,843
7. Yamanaka, 1:46,857
8. Toba, 1:46,904
9. Nepa, 1:47,173
10. Vietti, 1:47,289
11. Migno, 1:47,312
12. Pawi, 1:47,484
13. Raul Fernandez, 1:47,577
14. Alcoba, 1:47,778
15. Kunii, 1:48,089
16. Kofler, 1:48,159

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