Lorenzo Baldassarri (25) stieg 2019 mit drei Siegen in den ersten vier WM-Rennen zum Moto2-Titelfavoriten auf, zweieinhalb Jahre später steht er ohne einen Platz für die kommende Saison da.
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Das Moto2-Feld wurde für 2022 kräftig aufgefrischt, zwölf der 30 Stammfahrer sind neu: Mit Pedro Acosta, Jeremy Alcoba, Gabriel Rodrigo, Filip Salac und Niccolò Antonelli steigen fünf Moto3-Piloten in die zweithöchste Klasse auf. Dazu kommen Moto2-Rückkehrer Romano Fenati, Alessandro Zaccone aus dem MotoE-Weltcup, der erst 15-jährige Zonta van den Goorbergh aus der Junioren-WM, Sean Dylan Kelly aus der MotoAmerica, Manuel González aus der Supersport-WM sowie Fermin Aldeguer und Keminth Kubo aus der Moto2-EM.
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Das bedeutet gleichzeitig, dass für einige altbekannte Moto2-Gesichter kein Platz mehr in der Klasse ist – darunter Lorenzo Baldassarri. Während etwa dessen Landsmann Nicolò Bulega in die Supersport-WM ausweicht oder Xavi Vierge neben Iker Lecuona das Honda-Superbike-Werksteam bilden wird, ist die sportliche Zukunft von "Balda" noch ungewiss. "Mit diesem Beitrag möchte ich auf all die Fragen antworten, die meine Zukunft betreffen. Ich weiß leider noch nicht, was ich machen werde", richtete der 25-jährige Italiener wenige Tage nach dem Saisonfinale in Valencia über seine Social-Media-Kanäle aus. "Sicher ist nur, dass dieses Jahr eine sehr starke Erfahrung war, die mich viel über das Leben und die Menschen gelehrt hat. Ich glaube, dass mich das alles auf jede Herausforderung vorbereitet hat, auch abseits des Motorsports."
"Ich werde weiterhin um meinen Traum kämpfen", versicherte Balda, ehe er sich noch an seine Fans wandte. "Danke für die Unterstützung, die ich von euch erfahre."
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Baldassarri hält bei insgesamt zwölf Podestplätzen in der Moto2-WM und galt 2019 auf der Kalex des Pons-Teams Flexbox HP 40 nach einem fulminanten Saisonbeginn (drei Siege in vier Rennen) als großer Titelfavorit. Danach ging es für den Italiener aber abwärts. Es folgten der Ausstieg aus der VR46 Riders Academy am Ende desselben Jahres sowie der Wechsel auf MV Agusta für 2021. Im Forward Racing Team sammelte er in der kürzlich zu Ende gegangenen Saison nur drei Punkte, was WM-Rang 31 bedeutete.
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