Formel 1: Reaktion auf Sabotage-Vorwurf

Jake Dixon: Odyssee zu Ende – Comeback in den USA

Von Thomas Kuttruf
Der britische Moto2-Star Jake Dixon aus dem CFMoto-Aspar-Racing Team hat die Folgen seines heftigen Sturzes in Katar endlich überwunden. Der Start in den USA ist gesichert.

Jake Dixon ist als einer der Co-Favoriten in die neue Moto2-Saison gestartet, steht nach zwei Rennen jedoch noch ohne Punkte da. Der beliebte Brite aus der CFMoto-Aspar-Truppe hatte sich im zweiten Training in Doha bei einem heftigen Highsider mit hohem Luftstand und dem darauf folgenden Aufprall Prellungen, eine Gehirnerschütterung sowie eine Lungenquetschung zugezogen. Damit hat der 28-Jährige aber noch Glück gehabt.

Die Untersuchungen ergaben zwar keine Brüche für den Briten. Dennoch: Der Familienvater konnte den Heimflug nach Großbritannien jedoch nicht sofort antreten, sondern musste noch eine ganze Woche im Emirat bleiben. Dennoch: «Wir hatten ein paar Probleme mit der Lunge, daher wurde mir von den Ärzten nicht geraten, ins Flugzeug zu steigen», berichtet Dixon. «Ich hatte danach noch ein paar Ultraschall-Checks vor Ort, es war eine ziemlich frustrierende Zeit.» Und Dixon gesteht: «Es war einer der schlimmsten Abflüge meiner Karriere.»

In Portugal bekam der Mann aus Dover beim obligatorischen Fitnesss-Check am Donnerstag zunächst grünes Licht von den Ärzten für ein vorsichtiges Abtasten und beendete dann den Freitag sogar auf der ausgezeichneten siebten Position. Die Schmerzen waren jedoch vorhanden und das Gefühl auf dem Rennmotorrad nicht ideal. Später entschloss sich Dixon dann nach Rücksprache mit dem Aspar-Team zu einem Abbruch des Wochenendes, um sich noch mehr Zeit zu gewähren.

Bei Dixon waren posttraumatische Symptome aufgetreten. «Es war die wohl schwierigste Entscheidung meiner Karriere. Ich hatte aber dann im zweiten Training nicht nur Probleme mit meinem Rücken, sondern auch mit dem Kopf. Danach habe ich mit meinem Manager, dem Team sowie meiner Familie gesprochen. Wir kamen gemeinsam zum Schluss, dass es für mich nicht sicher, war in Portimão, anzutreten.»

Mittlerweile ist der zweifache Moto2-Rennsieger und WM-Vierte von 2023 wieder gut erholt, feierte dieser Tage den ersten Geburtstag seiner kleinen Tochter Summer Rose mit Gattin Sarah im engen Familienkreis. Nun geht der Blick des Moto2-Cracks wieder nach vorn in Richtung US-Grand Prix in Texas (14. April). In Austin fuhr Dixon 2023 im Qualifying in die zweite Startreihe, konnte aber nach einem Abflug im Warm-up nicht am Rennen teilnehmen.

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