Tom Lüthi: «Saison 2014 ist noch weit weg»

Von Matthias Dubach
Moto2

Die Zukunft des Schweizers ist offen. 2014 winkt zwar gegen ausgedünnte Konkurrenz der Moto2-Titel, aber Lüthi auch an die MotoGP-WM.

Der Plan von Tom Lüthi für 2013 war klar: Im Moto2-Titelkampf mitmischen und dann ein Auge auf einen Aufstieg in die MotoGP-WM werfen. Aber der schwere Unfall beim Valencia-Test im Februar durchkreuzte dieses Vorhaben nachhaltig. «Die Pläne, die mal bestanden, gingen natürlich in die Hose. Es wäre darum gegangen, ganz vorne um den Titel zu kämpfen und vielleicht eine Bewerbung abzugeben für die MotoGP, aber das ist jetzt Geschichte», stellt Lüthi fest.

Der Schweizer hat sich aber längst mit der neuen Situation abgefunden, er will nun in der zweiten Saisonhälfte regelmässig um Podestplätze kämpfen. «Die Zukunft ist offen. Das nächste Jahr ist noch weit weg. Aber ich bin nicht enttäuscht, wenn es 2014 auf konkurrenzfähigem Material in der Moto2 weitergeht», versichert der 26-Jährige. Zumal sich mit Scott Redding und Pol Espargaró wie im letzten Winter mit Marc Márquez und Andrea Iannone erneut zwei Moto2-Toppiloten in die MotoGP verabschieden werden.

«Suter ist konkurrenzfähig»

Wird Lüthi 2014 also auf Suter gegen Esteve Rabat, Dominique Aegerter, Nico Terol, Johann Zarco, Jordi Torres und Mika Kallio um den Titel kämpfen? «Das ist noch alles offen, es ist noch zu früh, um darüber zu reden. Ich bin noch immer auf dem Weg zurück nach der Verletzung. Zu Suter: Dieses Material ist absolut konkurrenzfähig, mit diesem Motorrad kann man gewinnen, wie Terol und Torres gezeigt haben. Das ist kein Thema. Aber man weiss nicht, was in Zukunft ist», wiegelt der 125-ccm-Weltmeister von 2005 ab.

Lüthi will auch einen Aufstieg für 2014 in die Königsklasse nicht ausschliessen. Er versicherte stets, dass ihn die Claiming-Rule-Motorräder nicht interessieren, aber mit den neuen Production Racer von Honda und den Maschinen mit Kundenmotoren von Yamaha änderte sich die Ausgangslage. «Diese Production Racer kommen wohl schon näher an die Prototypen heran. Sie müssen näher eigentlich kommen. Ich bin gespannt, wie sich das entwickelt. Es wird vielleicht so sein, dass ich noch ein Jahr unten (Anm.: in der Moto2-WM) bleibe und schaue, wie sich das entwickelt. Aber vielleicht steige ich schon ein und bin als Versuchskaninchen dabei», sinniert der Schweizer. «Aber es ist noch zu früh, um etwas zu sagen.»

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