Ducati in Moto3: Erst muss MotoGP-Titel gelingen

Moto3
2017 und 2018 feierte Gigi Dall’Igna (li.) mit Andrea Dovizioso MotoGP-WM-Rang 2

2017 und 2018 feierte Gigi Dall’Igna (li.) mit Andrea Dovizioso MotoGP-WM-Rang 2

«Moto3 ist die wichtigste Klasse, um Fahrer heranzuziehen», weiß Gigi Dall’Igna, General Manager Ducati Corse. «Dort kann man am besten verstehen, über wie viel Potenzial ein Fahrer verfügt.»

Seit 2015 denkt Gigi Dall’Igna, General Manager von Ducati Corse, über den Bau einer 250-ccm-Einzylinder-Moto3-Ducati nach, um damit Talente früh an die Marke binden zu können.

«Moto3 ist die wichtigste Klasse, um Fahrer heranzuziehen», ist dem Italiener bewusst. «Dort kann man am besten verstehen, über wie viel Potenzial ein Fahrer verfügt. Ich bin nach wie vor der Überzeugung, dass es für Ducati wichtig ist, in dieser Klasse dabei zu sein. Aber zuerst müssen wir unsere Aufgabe in der MotoGP-Klasse erledigen.»

Nach den zweiten Plätzen von Andrea Dovizioso in der MotoGP-WM 2017 und 2018 will Ducati endlich den zweiten Titel in der Königsklasse erobern, der erste von Casey Stoner liegt bereits elf Jahre zurück.

Außerdem waren bei Ducati zuletzt viele Ressourcen für die Entwicklung des neuen Superbikes Panigale V4 gebündelt. Um das Motorrad auf den Level von Seriensieger Kawasaki zu bringen, wird Ducati auch 2019 einiges investieren und viele Mitarbeiter beschäftigen müssen.

Erst wenn Ducati in der MotoGP- und Superbike-WM auf Titelkurs ist, wird sich Dall’Igna mit der Entwicklung eines 250-ccm-Viertakters beschäftigen. «Die Moto3-Idee besteht weiter, aber es gibt noch keinen konkreten Plan», hielt der Rennchef fest. «Wir haben keine Techniker für die Moto3-Klasse abgestellt, bei Ducati ist bisher niemand mit diesem Projekt beschäftigt. Aber wir behalten das im Auge. Sobald wir freie Ressourcen und Kapazitäten haben, werden wir uns wieder Gedanken über die Moto3-Maschine machen. So können wir frühzeitig Talente aus den kleinen Klassen an die Marke Ducati binden. Fahrer wie Jorge Lorenzo habe ich bei meinem früheren Arbeitgeber schon mit 15 Jahren betreut.»

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