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John McPhee (Honda) mit Kampfansage an die Konkurrenz

Der Moto3-Pilot aus Schottland genießt die Zeit mit seiner Familie, obwohl er nach Platz 2 zum Auftakt auch gerne direkt weiter auf Punktejagd gegangen wäre. Im Interview erklärt er, warum es in Katar so gut lief.

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Mit Platz 2 im Gepäck trat John McPhee die Reise nach Schottland an. Eigentlich lebt er in Andorra, aber während der Corona-Zwangspause hat sich der Moto3-Fahrer dazu entschieden, in seinem Geburtsland bei seinen Eltern zu leben. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern auf der Welt darf McPhee derzeit noch außerhalb der eigenen vier Wände trainieren: "Das ist ein bisschen erlösend, denn das Wetter ist wirklich schön."

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Bei guten Witterungsbedingungen steigt McPhee gerne auf das Rad, um sich fit zu halten. Er glaubt sogar, dass er fitter aus der Unterbrechung kommen könnte, da er momentan täglich und kontinuierlich trainiert. Nach dem Radfahren stehen dann meistens Konditions- und Krafttrainingseinheiten auf dem Plan. "Ich habe einige alte Blessuren auskuriert und Bereiche meines Körpers trainiert, die nicht so stark waren. Es gibt immer Verbesserungspotenzial."

Natürlich steht aber nicht nur Training auf dem Programm. Wer wieder bei den Eltern lebt, muss auch anpacken. Da geht es McPhee nicht anders. Er unterstützt im Haushalt und bei der Gartenarbeit. Außerdem vertreibt er sich mit seinem Vater die Zeit in der Garage, um alte Bikes zu reparieren. "Diese schlimme Situation gibt uns die Möglichkeit, einige Dinge anzupacken. Mein Alltag ist derzeit viel organisierter."

Organisiert und zielstrebig hat er sich auch beim Saisonauftakt in Katar präsentiert. "Das Rennen lief fantastisch. Für das Team und mich war es wichtig, dass wir mit einem Podium starten und sogar um den Sieg kämpfen konnten", sagt McPhee fröhlich. Zum ersten Mal in seiner Karriere hat er in der Winterpause nicht das Team gewechselt, sondern ist dem Petronas Sprinta Racing-Rennstall treu geblieben. Das hat positive Auswirkungen auf seine Leistung: "Die Kontinuität ist ein wichtiger Schritt nach vorne. Unter meinem Helm habe ich ab der ersten Runde gelächelt. Gefühl und Vertrauen waren da und wir können zusammen wachsen, um unsere Ziele zu erreichen. Insgesamt haben wir unser Niveau gesteigert."

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Außerdem schätzt er die Zusammenarbeit mit Khairul Idham Pawi, seinem Teamkollegen: "Mein Verhältnis zu ihm ist fantastisch. Er ist ein netter Typ und ein zweimaliger Grand-Prix-Sieger. Normalerweise sollte es das erste Ziel sein, seinen Kumpel im eigenen Stall zu schlagen, aber ich habe großen Respekt vor ihm und wir sind beide glücklich, dass wir uns gegenseitig helfen. Ich erwarte einige großartige Rennen."

Abschließend äußert sich McPhee auch noch zur Konkurrenz. Er erwartet einen engen Kampf um den Titel: "Schon in Katar haben 15 Fahrer um den Rennsieg gekämpft. Sich auf einen Namen festzulegen, ist schwierig, aber Jungs wie Tony Arbolino, Albert Arenas und Ai Ogura haben schon bei den Tests stark ausgesehen. Ich glaube, auch wir haben eine gute Chance an diesem Kampf teilzunehmen, sobald es wieder losgeht."

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