Pedro Acosta (1.): «Deniz und Romano waren schneller»

Von Sarah Göpfert
Moto3
Pedro Acosta schrieb mit seinem Sieg beim Spanien-GP erneut Geschichte, was insbesondere Red Bull KTM Ajo-Teamchef Aki Ajo beeindruckte. Jedoch stellte das Rennen den KTM-Piloten vor eine besondere Herausforderung.

Er ist der neue Shooting-Star der Moto3-WM: Pedro Acosta vom Red Bull KTM Ajo Team lieferte am Sonntag in Jerez erneut ein beeindruckendes Rennen und schrieb sich mit seinem Sieg in die Geschichtsbücher ein. Er ist mit seinen 16 Jahren nicht nur der jüngste Neuling, der drei Siege hintereinander erringen konnte, sondern auch der erste Fahrer in der GP-Geschichte, der in seinen ersten vier Weltmeisterschaftsrennen auf dem Podest stand.

Diese Statistik bringt dem jungen Spanier in der WM-Tabelle einen komfortablen Vorsprung von 51 Punkten vor dem Zweitplatzierten Niccoló Antonelli. Doch der Rekordjäger gestand: «Es war nicht einfach.» Sein Heimrennen musste Acosta von Startplatz 13 in Angriff nehmen, nachdem er am Samstag den Umweg über Qualifying 1 gegangen war. «Normalerweise komme ich mit meinem Fahrstil in Jerez nicht so gut zurecht. Deniz und Romano waren schneller als ich», gab der Red Bull Rookies Cup-Gesamtsieger des Vorjahres zu. Doch konnte er beide Kontrahenten am Ende in Schacht halten. Während sich Romano Fenati (Sterilgarda Max Racing Team) Platz 2 sicherte, landete Deniz Öncü (Tech 3) nach einem übermotivierten Manöver in der letzten Kurve im Kiesbett.

So leicht wie in den ersten drei Rennen ging dem WM-Führenden das Rennen auf dem «Circuito de Jerez-Angel Nieto» diesmal nicht von der Hand: «Es war ein hartes Rennen. Wir haben gelitten, aber am Ende haben wir es dennoch geschafft, den Sieg heimzufahren. Insgesamt war es im Vergleich zu den ersten drei Grand Prix ein schwierigeres Wochenende. Bis zum Warm-up haben wir viele Dinge ausprobieren müssen. Das Ergebnis möchte ich daher meinem Team widmen, welches außergewöhnliche Arbeit geleistet hat», bedankte sich Acosta nach dem Rennen.

Wie bereits bei seinem Sensationssieg in Katar, als der KTM-Pilot aus der Boxengasse starten musste, gab Teamchef Aki Ajo seinem jungen Fahrer den entscheidenden Rat mit auf den Weg: «Vor dem Rennen sagte Aki zur mir: Wenn du eine Chance auf den Sieg hast, dann hole ihn dir. Falls nicht, nimm die Punkte mit, denn später im Jahr werden diese vielleicht noch wichtig sein.»

Ajo selbst zeigte sich begeistert über die Leistung seines Schützlings: «Pedro hat wieder einmal Unglaubliches vollbracht. Zu Beginn machte er einen kleinen Fehler, aber er hat sich auf sich großartiger Weise zurückgekämpft und den Sieg geholt.»

Moto3-Ergebnis, Jerez, 2. Mai:

1. Acosta, KTM, 39:22,266 m
2. Fenati, Husqvarna, + 0,417 sec
3. Alcoba, Honda, + 0,527
4. Migno, Honda, + 0,548
5. Sasaki, KTM, + 0,971
6. Tatay, KTM, + 0,997
7. Dupasquier, + 1,043
8. Antonelli, + 1,144
9. Artigas, + 1,383
10. Yamanaka, + 1,596

Ferner:
19. Kofler, KTM, + 17,318

Moto3-WM-Stand nach 4 von 19 Rennen:

1. Acosta 95 Punkte. 2. Antonelli 44. 3. Migno 42. 4. Fenati 40. 5. Masia 39. - Ferner: 11. Dupasquier 24. 22. Kofler 3.

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