Sachsenring: Luis Salom auf den Spuren von Márquez

Von Otto Zuber
Moto3
WM-Leader Luis Salom mit Teamchef Aki Ajo und Techniker Patrick Unger (v. li.), der aus Hohenstein-Ernstthal stammt

WM-Leader Luis Salom mit Teamchef Aki Ajo und Techniker Patrick Unger (v. li.), der aus Hohenstein-Ernstthal stammt

Die wichtigsten Namen, Zahlen und Fakten vor dem Moto3-Rennen beim Deutschland-GP.

Letztes Jahr wurde das Moto3-Rennen beim Deutschland-GP zu einem denkwürdigen Highlight: Mit dem Sieg des späteren Weltmeisters Sandro Cortese wurde der Sachsenring zum Tollhaus. Dieses Jahr gibt es mit Jonas Folger erneut einen einheimischen Piloten, der sich berechtigte Hoffnungen auf einen Podestplatz machen kann. Aber die spanische KTM-Armada mit Luis Salom, Maverick Viñales und Alex Rins ist auch an diesem Wochenende zu favorisieren. Die Zahlen und Fakten zum Moto3-Rennen:

Luis Salom: Der aktuelle WM-Leader erzielte 2012 Rang 3 auf dem Sachsenring, es war sein erster Podestplatz in Deutschland. Salom gewann zuletzt drei Rennen in Serie – nun kann er auf dem Sachsenring der erste Fahrer in der kleinsten Hubraumklasse seit Marc Márquez 2010 werden, der vier oder mehr Rennen in Folge gewinnt.

Maverick Viñales: Der Spanier holte 2011 die Pole-Position, wurde im Rennen aber in der ersten Kurve nach aussen gedrängt und war nur noch Elfter. Viñales kämpfte sich an die Spitze zurück, wurde in der letzten Runde aber von Héctor Faubel und Johann Zarco auf Rang 3 verdrängt. Letztes Jahr reiste das Riesentalent als WM-Leader nach Hohenstein-Ernstthal, aber Viñales holte bei windigen und nassen Bedingungen nur Startplatz 24 und wurde im Rennen punkteloser 17.

Alex Rins: Er wurde 2012 vom 27. Startplatz aus noch 20., dieses Jahr stand Rins bei sechs von sieben Rennen auf dem Podest. Dabei bestreitet er erst sein zweites Jahr in der WM.

Jonas Folger: Der Lokalmatador weist als bestes Ergebnis auf dem Sachsenring Platz 7 im Jahr 2011 auf. Letztes Jahr musste Folger mit technischen Problemen aufgeben, dabei lag er mit der total unterlegenen Ioda-Maschine bei feuchten Bedingungen in der Spitzengruppe.

Alexis Masbou: Der Franzose wurde letztes Jahr Zweiter – sein einziger Podestplatz in der GP-Karriere.

Jack Miller: Der Australier wurde 2012 Vierter, es war das bisher beste Ergebnis für den jetzigen Fahrer des Racing Team Germany in der WM.

19 Jahre: Zwei Fahrer feiern im Rahmen des Sachsenring-GP ihren 19. Geburtstag: Niklas Ajo wurde gestern Mittwoch 19 Jahre alt, John McPhee wird es am Renntag.

Sieben Podestplätze: Luis Salom und Maverick Viñales standen bei allen bisherigen sieben Rennen auf dem Podest. Seit Kazuto Sakata 1993 hat kein Fahrer mehr eine Saison in der kleinsten Klasse mit sieben Podesträngen eröffnet.

0,416 sec: Als Fünfter büsste Alex Márquez in Assen gerademal 0,416 sec auf Sieger Luis Salom ein. Das ist der knappste Abstand in den Top-5 eines Rennens der kleinsten Klasse (über volle Renndistanz) seit dem Italien-GP 2008.

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