Rossi warnt: «Dürfen Dani Pedrosa nicht vergessen»
Ein Rennen vor Saisonhalbzeit haben sich die Top-4 der MotoGP-Weltmeisterschaft bereits deutlich abgesetzt. Sie alle mahnen davor, Honda-Werksfahrer Dani Pedrosa nicht auf der Rechnung zu haben.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Andrea Dovizioso (Ducati/115 Punkte), Maverick Viñales (Yamaha/111), Valentino Rossi (Yamaha/108) und Marc Márquez (Honda/104) haben sich in dieser Saison nicht viel geschenkt, jeder von ihnen kann beim kommenden Rennen auf dem Sachsenring am Sonntag die WM-Führung übernehmen. Fünfter im Gesamtstand ist Repsol-Honda-Pilot Dani Pedrosa, der zwar den Jerez-GP gewann, dem zur Spitze aber bereits 28 Punkte fehlen.
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"Dani wird im Titelkampf mitmischen, er ist sehr stark", ist WM-Leader Dovizioso überzeugt. "Normal ist er schnell, nur in Assen hatte er ein Problem mit den Bedingungen. Dieses Jahr kann an jedem Wochenende alles passieren, Fehler sind schnell gemacht. Wenn etwas schief läuft, wenn zum Beispiel dein Motorrad nicht perfekt zu den Reifen passt oder du nicht ideal fährst, dann kann man schnell viele Punkte verlieren." Rossi stimmt seinem Landsmann zu: "Pedrosas Situation ist ein Spiegelbild der diesjährigen Meisterschaft: Vor Assen war ich Fünfter und lag 28 Punkte hinter der Spitze, Pedrosa lag vor mir. Nach Assen bin ich Dritter und mir fehlen sieben Punkte zur WM-Führung. Es sieht so aus, als wäre Pedrosa aus dem Spiel, aber das ist nicht wahr. In Assen fühlte er sich nicht gut auf seinem Motorrad, er war bei keinen Bedingungen schnell. Auf dem Sachsenring wird er einer der Stärksten sein, das war immer so. Wir dürfen ihn nicht vergessen, 28 Punkte Rückstand sind nur etwas mehr als ein Sieg."
Der Spanier gewann auf dem Sachsenring bereits sechsmal: Zweimal auf der 250er (2004 & 2005) und viermal in der MotoGP-Klasse (2007, 2010, 2011, 2012), weitere dreimal fuhr er aufs Podium.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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