Danilo Petrucci (6.): «Podest? Dafür sind wir hier!»

Von Waldemar Da Rin
MotoGP
Danilo Petrucci auf der Pramac-Ducati

Danilo Petrucci auf der Pramac-Ducati

Pramac-Ducati-Pilot Danilo Petrucci erreichte am ersten Trainingstag in Misano Platz 6 der kombinierten Zeitenliste. Im letzten Jahr verpasste Petrucci im Regenrennen von Misano nur knapp den Sieg.

Mit 1:32,722 min erreichte Danilo Petrucci am Freitag in Misano Platz 6 der kombinierten MotoGP-Zeitenliste. Der Pramac-Ducati-Pilot lag 0,524 sec über der Bestzeit von Ducati-Werkspilot Andrea Dovizioso. Auf WM-Leader Marc Márquez fehlten dem Italiener 0,185 sec.

«Ich bin ziemlich glücklich mit diesem Resultat, aber ich bin nicht völlig zufrieden mit dem ersten Trainingstag. Doch obwohl ich hier nicht getestet habe, liege ich in den Top-10. Das ist gut. Meine Maschine war am Morgen schwierig zu fahren, aber am Nachmittag fanden wir eine Lösung dafür. Ich hatte ein ganz gutes Gefühl. Wir haben auch die unterschiedlichen Reifen ausprobiert, sind uns aber noch nicht sicher. Es ist sehr schwierig zu erkennen, welcher Reifen der beste ist. Unser Ziel waren die Top-10, weil es am Samstagmorgen regnen soll. Also wäre ich dann sicher im Q2, aber uns fehlt so ein weicher Reifen für den Samstag. Unser Ziel haben wir jedoch erreicht», berichtete Petrucci.

Für den Samstag wird in Misano Regen prognostiziert. Im Regenrennen 2017 verpasste Petrucci nur um 1,1 sec den Sieg. «Ich weiß nicht, was dann zu erwarten ist. Im letzten Jahr war ich hier im Regen sehr schnell, aber jedes Jahr ist anders. Ich denke, dass uns am Sonntag ein trockenes Rennen erwartet. Am Freitag war es wichtig, ein gutes Gefühl aufzubauen und unter den Top-10 zu liegen. Am Samstagmorgen wird wieder eine spannende Zeitenjagd im FP3 stattfinden, wenn es die Bedingungen erlauben.»

Ist ein Podestplatz oder ein Sieg möglich? «Puh. Das wird schwierig, aber dafür sind wir hier», betonte Petrucci. «Im letzten Jahr kämpfte ich öfter um den Sieg. In diesem Jahr ist uns das nur einmal gelungen. Doch ich liege in der Gesamtwertung weiter vorne, weil ich es konstant unter den Top-6 schaffe. Wichtig ist, immer bereit zu sein. Vielleicht kann ich bei meinem Heim-GP am Sonntag noch etwas mehr herausholen. Ein Podestplatz wäre wunderbar.»

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